NTA erhält eine fünfstellige Fördersumme

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Schwäbische Zeitung

Nachdem der „Gemeinnützige Verein der Freunde und Förderer der NTA (Naturwissenschaftlich-technische Akademie)“ im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Bestehen gefeiert hatte, informierte der aktuelle Vorstand nun seine Mitglieder bei der alljährlichen Mitgliederversammlung über die Aktivitäten im 51. Geschäftsjahr.

Dabei wurden laut Pressemitteilung zahlreiche Projekte aus den beiden wesentlichen Geschäftsfeldern des gemeinnützigen Vereins vorgestellt: Ein Geschäftsfeld ist der im Jahr 1995 durch die IHK Bodensee-Oberschwaben und weitere Sponsoren eingerichtete und vom Verein verwaltete Studienfonds, der seitdem mehr als 30 Studenten oder Auszubildende finanziell unterstützt und ihnen somit die Ausbildung an der NTA ermöglicht hat.

Ein weiteres Geschäftsfeld ist der Verein selbst, der nach eigenen Angaben auch im zurückliegenden Jahr wieder eine Reihe von Exkursionen und Studienfahrten der einzelnen Fachbereiche, wie zum Beispiel eine Besichtigung des Atomkraftwerks Gundremmingen oder eine Fahrt nach Genf zur UNO und dem Kernforschungszentrum Cern, finanziell bezuschusst hat.

Käthe-Grübler-Preis wird wieder vergeben

Für das laufende Jahr kündigte der derzeitige Vereinsvorsitzende Eckhard Berger Investitionsbeihilfen des Fördervereins an die NTA im fünfstelligen Bereich an, die unter anderem durch eine großzügige Spende des Isnyer Hoteliers Helmut Aurenz möglich seien. Und auch der zu Ehren der Ehefrau des Schulgründers benannte Käthe-Grübler-Preis für herausragendes soziales Engagement solle wieder einen Preisträger bei den nächsten Absolventen-Lehrgängen finden.

Bürgermeister Rainer Magenreuter betonte in seinem kurzen Grußwort die enge Verbundenheit der Stadt Isny zur Naturwissenschaftlich-technischen Akademie. In seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Schulträgers informierte er zusammen mit dem Rektor Kurt Grillenberger über die neuesten Entwicklungen vor allem hinsichtlich der Zukunft der Hochschule unter neuer Partnerschaft mit der Diploma Hochschule.

Neben den vereinsrechtlichen Tagesordnungspunkten gab es bei der Mitgliederversammlung – und beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen – für die teils weit angereisten Vereinsmitglieder auch ausreichend Gelegenheit zum Austausch und zu Erinnerungen an die eigene Studienzeit an der NTA, die für viele die Grundlage bemerkenswerter beruflicher Karrieren gelegt habe, heißt es.

An Bürgermeister Magenreuter wurde laut Mitteilung der Wunsch der Vereinsmitglieder herangetragen, in einem der Neubaugebiete eine Straße zu Ehren der Schulgründer Harald und Käthe Grübler zu benennen, was durchaus auf offene Ohren gestoßen sei.

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