Neue DRK-Wache bietet viel Platz für die Retter

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Walter Schmid

Die neue DRK-Rettungswache ist am neuen Standort „Am Angele Hof“ offiziell eingeweiht worden. Der 680 Quadratmeter große Neubau für die 38 Notfall- und Rettungssanitäter bietet Platz für bis zu sechs Fahrzeuge.

Bei der Einweihung mit dabei waren neben vielen Mitarbeitern des Rettungsdienstes aus Isny und Nachbarstandorten auch Gerd Hägele, Dezernent für Recht, Ordnung, Verkehr, Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt, Stefan Locher, Aufsichtsratsvorsitzender der Rettungsdienste Allgäu-Bodensee-Oberschwaben, und Jörg Kuon, DRK-Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Wangen. Zudem waren Markus Güttinger als Vertreter der Isnyer Feuerwehr und Wolfgang Dieing, leitender Notfallarzt und Vorsitzender der DRK-Ortsgruppe, sowie Bauherr Andreas Angele in Vertretung der Peter Angele Verwaltungs KG bei der Einweihung zugegen.

Im alten Gebäude fehlte der nötige Garagenplatz

Michael Schneider, mit Volker Geier Geschäftsführer der Rettungsdienste, betonte in seinem Rückblick, dass der Bereichsausschuss der Rettungsdienste bereits 2016 beschlossen habe, dass aus mehrfachen Gründen eine Verlegung des Isnyer Standortes nötig ist. Es habe nämlich ein zusätzliches Rettungsfahrzeug angeschafft werden müssen, für das aber im Bufflerweg der nötige Garagenplatz fehlte.

Als vor rund 40 Jahren der Standort Bufflerweg gebaut wurde, gab es noch keine Frauen im Rettungsdienst. Die Auflagen und Vorschriften bezüglich Arbeitsplatz, Raumangebot und Hygiene waren damals noch andere. Man sei zu einem Neubau gezwungen gewesen. Nach fast zweijähriger Planungsphase sei Anfang 2018 in Kooperation mit der Angele-Verwaltungs KG gebaut worden, mit fünf Garagenplätzen für zwei Rettungswagen, ein Notarzt-Einsatzfahrzeug und einen Krankentransportwagen. Ein weitere Garagenplatz ist für bleibt für eine eventuelle zukünftige Fahrzeugaufstockung frei.

Auf diesem noch freien Platz fand auch die Einweihungsfeier mit Sektempfang, Grußworten und einem kleinen Imbiss statt. In dem zeitgemäßen Gebäude befindet sich ein Technikraum, ein Wachenleiter-Büro, ein Schulungsraum, vier kleine Ruheräume mit je einer Liege, ein Umkleideraum für Damen und Herren sowie ein Personal-Aufenthaltsraum mit Teeküche.

Neun Frauen und 29 Männer im Schichtdienst

Wachenleiter Stefan Stehle zeigte sich stolz und froh über die gelungene, großräumige Rettungswache mit insgesamt 680 Quadratmetern, in der sich die Mitarbeiter, insgesamt 38 Notfall- und Rettungssanitäter – neun Frauen und 29 Männer im Schichtdienst –, bereits eingelebt hätten. Bürgermeister Rainer Magenreuter betonte die bessere verkehrstechnische Anbindung Richtung Neutrauchburg, Leutkirch und über die Landestraße 318 Richtung Bundesstraße 12.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt in der Planungs- und Bauphase sei optimal gewesen. Feuerwehrkommandant Markus Güttinger machte es wie immer kurz und prägnant: „Wir gehören zusammen, sind ein Team: Rettungswache, DRK-Ortsgruppe, Polizei und Feuerwehr, vertrauen uns blind, wir wissen auf was es ankommt.“

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