Nachbarschaftshilfe in Isny sucht Helfer

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 Die Engagierten der Isnyer Nachbarschaftshilfe suchen weitere Unterstützer.
Die Engagierten der Isnyer Nachbarschaftshilfe suchen weitere Unterstützer. (Foto: Ingrid Gebhardt)
Schwäbische Zeitung

In der NachbarschaftshilIsny engagieren sich zurzeit 55 Helfer. Doch trotz aller Hilfsbereitschaft reiche die Zahl der Helfer meist nicht aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Einfühlsame Menschen, die die Arbeit sehen, selbstständig arbeiten und etwas Sinnvolles für andere tun möchten, sind deshalb herzlich willkommen. Für die Tätigkeit erhalten die Helfer eine Aufwandsentschädigung im Rahmen einer Ehrenamtspauschale.

„ Jeder Helfer kann bei gemeinsamen Treffen und Schulungen seinen Platz unter den anderen Nachbarschaftshelfern finden“, heißt es weiter. Beim gemeinsamen Erfahrungsaustausch gibt es Tipps für den Umgang mit einer betreuten Person.

Die grundlegende Arbeit der Nachbarschaftshilfe habe sich seit der Gründung vor rund 50 Jahren nicht geändert. Die Helfer kommen nach zuvor besprochenen Zeiten und richten, wenn nötig, ein Frühstück her, lesen Zeitung vor oder helfen, die Grundordnung im Haushalt aufrecht zu erhalten. Im Vordergrund stehe jedoch der soziale Kontakt zu den Menschen. Vor allem bei langjährigen Betreuungen baue sich ein Vertrauensverhältnis auf, das weit über die dankbar entgegengenommene Hilfeleistung hinausgehe.

Neben der Nachbarschaftshilfe ist die Trägergemeinschaft, die aus der evangelischen und der katholischen Kirche und der Arbeiterwohlfahrt besteht, auch für das Kleiderstüble verantwortlich. Die Trägergemeinschaft ermöglicht diese Einrichtungen, trifft Entscheidungen und ist finanzielle Stütze.

Das Kleiderstüble am Burgplatz ist jeden Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Jeder kann laut Mitteilung zu diesen Zeiten zu geringen Preisen einkaufen oder Oberbekleidung für Erwachsene und Schuhe auf Spendenbasis abgeben. Dank der langjährigen Unterstützung des Modehauses Binder in Bad Wurzach sei es auch möglich, immer wieder, neue, hochwertige Kleidung anzubieten.

Der Erlös des Kleiderstübles kommt überwiegend der Nachbarschaftshilfe zugute, sozialverträgliche Preise für die Leistungen der Nachbarschaftshilfe können dadurch ermöglicht werden. Die Osteuropahilfe „Triumpf des Herzens“ ist letzte Anlaufstelle, an die nicht verkaufte Ware des Kleiderstübles weitergeben wird. Kleidungspackete werden mit der Kolpinggemeinschaft nach Rumänien transportiert.

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