Literarische Soireé mit Isnyern in Immenstadt

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Schwäbische Zeitung

Der Arbeitskreis (AK) Literatur des Kulturforums Isny e. V. hat im vergangenen Herbst mit Veranstaltungsreihe an Leben und Werk in Isny geborenen und 2018 verstorbenen Autors Günter Herburger erinnert. Nun werden die Lesungen über Isny hinaus weitergetragen. Unter dem Titel „Wo ich geboren wurde, werde ich wieder sein“ präsentieren AK-Mitglieder eine Textauswahl aus dem umfangreichen Werk des Schriftstellers am Sonntag, 3. Februar, 17 Uhr, im Literaturhaus von Immenstadt am Alpsee.

Interessierte – oder wer die Lesereihe in Isny verpasst hat – lernen Herburger in der Soirée als Läufer, Gesellschaftskritiker, als Visionär, als den berühmten Kinderbuchautor und immer wieder als Heimatsuchenden kennen. Und als Autor, der sich durch alle literarischen Formen und Gattungen bewegt, der durch seine wild wuchernde Phantasie irritiert, herausfordert und begeistert, aber nie gleichgültig zurücklässt.

Günter Herburger veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen, Gedichtbände, Hörspiele und Filmdrehbücher. Für sein Gesamtwerk erhielt er eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen, unter anderem den Bremer Literaturpreis, den Peter-Huchel-Preis und den Hans-Erich-Nossack-Preis. 2011 wurde Herburger mit dem Lübecker Literaturpreis „Von Autoren für Autoren" ausgezeichnet sowie mit dem „Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart“. Er verstarb am 3. Mai 2018 in Berlin.

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