Lesestoff in Sicht

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Büchereileiterin Anette Schmid freut sich auf die Wiedereröffnung der Stadtbücherei am Freitag, 20. November.
Büchereileiterin Anette Schmid freut sich auf die Wiedereröffnung der Stadtbücherei am Freitag, 20. November. (Foto: Stadt Isny)
Schwäbische Zeitung

Die Stadtbücherei Isny öffnet am Freitag, 20. November, im Hallgebäude am Marktplatz ihre Türen. Wie die Stadt mitteilt, ist sie künftig am Donnerstag durchgehend geöffnet.

Seit 14. September war die Stadtbücherei wegen des Umzugs aus der Interimslösung ins renovierte Hallgebäude am Marktplatz geschlossen. Nun warten drei helle und großzügige Stockwerke mit Hunderten weißen Regalmetern auf die Büchereinutzer. „Unsere Leserinnen und Leser werden es sicher kaum mehr erwarten können, die längst ausgelesenen Bücher zurückbringen und sich neuen Lesestoff aussuchen zu können“, vermutet Büchereileiterin Anette Schmid. „Meine Mitarbeiterinnen und ich freuen uns aber genauso sehr darauf, nach der langen Ausnahmesituation endlich wieder Büchereialltag zu genießen.“

Piktogramme von Otl Aicher

Im Erdgeschoss befinden sich der Empfang mit der Verbuchungstheke und das Terminal für Selbstverbuchung. Außerdem gibt es hier die Zeitungs- und Zeitschriftenecke. Im ersten Obergeschoss ist die Belletristik- und Sachbuchabteilung. Sitzgelegenheiten in dem hier vorherrschenden warmen Rot laden zum Verweilen ein. Im zweiten Obergeschoss befindet sich die Kinder- und Jugendbuchabteilung. Hier sorgt Orange für eine fröhliche Atmosphäre. Und natürlich gibt es ebenfalls passende Sitzgelegenheiten, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Über die gesamte Inneneinrichtung von Bücherei und Isny-Info ziehe sich ein einheitliches Designkonzept, das Piktogramme von Otl Aicher beinhalte.

Eröffnungsfest verschoben

Mit dem Neustart der Bücherei gibt es neue Öffnungszeiten. Am Donnerstag ist künftig durchgehend geöffnet. Statt wie bisher mittwochs, ist ab sofort montags geschlossen. Ab dem Eröffnungstag gelten die neuen Öffnungszeiten. Auf ein Eröffnungsfest muss wegen Corona verzichtet werden. Das soll kommendes Jahr nachgeholt werden. Angaben der Stadt zufolge, hofft die Büchereileiterin auch sehr, dass die Leser nicht alle am ersten Öffnungstag gleich die Bücherei stürmen, denn das würde die Kapazitäten schnell erschöpfen. Selbstverständlich gebe es ein Hygienekonzept, an das sich die Nutzer der Bücherei halten müssen und eine erlaubte Höchstzahl von etwa 50 Besuchern. Damit sich das einhalten lässt, wurden 30 rote Einkaufskörbe angeschafft. Besucher nehmen sich so einen Korb am Eingang – sind alle Körbe weg, müssen sie warten, bis jemand die Bücherei verlässt. „Wir vertrauen auf die Einsicht unserer Kunden“, sagt Anette Schmid.

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