Lückenschluss des Fahrradwegs zur Römerstraße steht an

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So könnten in der Ochsengasse Metallbügel zum Abstellen von Fahrrädern montiert werden.
So könnten in der Ochsengasse Metallbügel zum Abstellen von Fahrrädern montiert werden. (Foto: Fotomontage: Stadt Isny)

Fahrradfahren liegt sowohl als umweltfreundliches Verkehrsmittel als auch zum Freizeitsport voll im Trend. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) ist für diese Gruppen ein wichtiger Impulsgeber und vertritt die Interessen der Fahrradfahrer, er hat deutschlandweit mehr als 165 000 Mitglieder, im Ortsverband Isny/Argenbühl sind mittlerweile 65 Mitglieder organisiert. An der Mitgliederversammlung mit Neuwahlen nahmen außer dem Vorstandsteam auch Margret Kaiser vom Büro für Tourismus, Markus Lutz, Zuständiger auf dem Bauamt der Stadt und Annegret Ziegler aus Leutkirch als Gast und Mitglied beim Verkehrsclub Deutschland (VDC) teil. Das Hauptaugenmerk der beiden Vereine ADFC und VDC ist es, die Verwaltung auf die Bedürfnisse von Radfahrern hinzuweisen und bei der Umsetzung der Radverkehrskonzepte mitzuwirken.

Unterstützung für den Jahresbericht holte sich Vorsitzender Robert Blaser-Sziede bei Margret Kaiser, die über die Fortschritte der Zertifizierungsbestrebungen von Isny als Ausgangsort für die sogenannte „RadReiseRegion“ referierte (die SZ berichtete).

Eine andere Aufgabe, die der Verein 2017 stemmte, war das Vorantreiben des Radverkehrskonzepts Isny. Markus Lutz zeigte hier anhand von Luftbildern, dass der Lückenschluss des Fahrradwegs von der Kemptener Straße zur Römerstraße anstehe. Die Kosten hierfür seien mit rund 85 000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme werde jedoch erst durchgeführt, wenn die Parkplatzfrage beim Friedhof geklärt sei. Ein Förderantrag werde gestellt.

Für Fahrradabstellanlagen – darunter sind Metallbügel zu verstehen, an denen Fahrräder abgestellt und angeschlossen werden können – zeigte Lutz mögliche Plätze auf. „In der Wassertorstraße hat eine Begehung gezeigt, dass an vielen Stellen zu wenig Platz ist, wenn man die notwendige Breite für den Wochenmarkt, Gastronomiebestuhlung und Feuerwehrfahrzeuge einkalkuliert“, sagt er. In den zur Wassertorstraße führenden Gassen wie Ochsen-, Kornhaus-, Brunnen- und Adlergasse sowie zum Viehmarktplatz könnten jeweils bis zu sechs Bügel entlang der Gebäude installiert werden. Oswald Längst, Vorstandsmitglied hält diese Variante für gut, befürwortet jedoch erst einmal mit weniger Bügeln zu beginnen, um zu sehen, wie die Abstellplätz angenommen werden.

„Ob und wo Fahrradabstellanlagen auf dem neuen Marktplatz installiert werden, kann erst entschieden werden, sobald die Planungen für die Gestaltung des Marktplatzes abgeschlossen sind“, erklärt Blaser-Sziede. Weitere Punkte im Jahresbericht betreffen die mögliche Nutzung der Appretur als Bikerhostel, sollte sich die Idee der Gesundheitswelt Überruh nicht umsetzen lassen. Blaser-Sziede weist außerdem auf den neuen Fahrradladen in der Notre-Dame-de Gravenchon-Straße hin.

Nach dem Kassenbericht von Oswald Längst und der Entlastung der Vorstandschaft erfolgte die turnusgemäße Neuwahl. Zur einstimmigen Wiederwahl konnte Wahlleiter Klaus Zengerle den bisherigen Vorstandsmitgliedern Robert Blaser-Sziede, Oswald Längst und Albert Steiner gratulieren.

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