Kreativität und Leidenschaft für Blumen – und unsere Bienen

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Den Blumenfreunden wurde für ihre schön gestalteten Gärten, Balkone und Terrassen gedankt.
Den Blumenfreunden wurde für ihre schön gestalteten Gärten, Balkone und Terrassen gedankt. (Foto: Walter Schmid)
Walter Schmid

Vor 40 Jahren wurden von den Bürgermeistern Hubert Benk aus Isny und Paul Mayer aus Argenbühl Aufgaben der Fremdenverkehrsförderung definiert. Eine dabei lautete: Mitwirkung bei der Ortsverschönerung und Heimatpflege, zum Beispiel das Fördern des Blumenschmucks in den Vorgärten der Häuser, auf Balkonen, Terrassen und Fensterbänken.

Die Idee hat vier Jahrzehnte überdauert: Gäste und Einheimische sollten und sollen sich doppelt freuen können – an der schönen Region des Westallgäus und an der Blumenpracht. Und bei vielen Bürgern, die den Gedanken tragen, indem sie ihre Gärten vielfältig bepflanzen, bedanken sich die beiden Kommunen jedes Jahr mit einer kleinen Feier. So auch wieder am vergangenen Donnerstag im Isnyer Kurhaus.

52 Blumen- und Gartenfreunde machten mit

Bianca Keybach, Geschäftsführerin der Isny Marketing, sagte bei ihrer Begrüßung der circa 100 Blumenfreunde: „Eigentlich tun Sie mit Ihrer Leidenschaft doppelt Gutes: Sie erfreuen Einheimische, Gäste, Nachbarn und sich selber – und tun dazu noch Gutes für unsere Bienen, die durch die industrielle Landwirtschaft und Monokulturen so sehr in Gefahr sind.“ Genau 52 Blumen- und Gartenfreunde hatten sich offiziell an der Ausschreibung zum Mitmachen an der „Blumenschau 2019“ beteiligt und sind mit ihrer Begleitung ins Kurhaus gekommen zu einem bunten, festlichen Nachmittag mit Kaffee, kleinen Vorführungen. Auch Musik der Meersburger Wirtshausmusikanten mit Tuba, Horn, Trompete und Akkordeon gehörte zum Programm.

Höhepunkt des Nachmittags war wieder die Diaschau von Gottfried Bischofberger aus Eglofs, der seit über 20 Jahren alle Teilnehmer an der Blumenschau im Juli besucht und ihre Blumenpracht fotografiert und dann beim Abschluss die Bilder präsentiert mit feiner, virtuoser Hintergrundmusik unterlegt – eine wahre Freude anzusehen, was gepflanzt, gehegt und gepflegt wurde zu geradezu vollendeter Pracht und Vielfalt in Gärten, an Wegen entlang, um Haustüren, auf Fensterbänken, um Brunnen und Geländer.

Dankschreiben und Alpenveilchen für alle

Fazit: Gartenfachleute waren da am Werk mit Herz und Händen, die keine Mühe scheuten. Die Argenbühler Gemeinderätin Ingrid Brauchle und Keybach überbrachten die Grüße ihrer Chefs, Roland Sauter und Rainer Magenreuter, und verteilten deren Dankschreiben – und auch für alle je ein Alpenveilchen, verbunden mit der Einladung, sich im nächsten Jahr wieder bunt-blühend zu beteiligen.

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