Konzertanter Ritt durch die Musikgeschichte

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 Harald und Annette Geerekens treten beim zweiten Konzert der Reihe Isnyer Orgelherbst am 6. Oktober auf.
Harald und Annette Geerekens treten beim zweiten Konzert der Reihe Isnyer Orgelherbst am 6. Oktober auf. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

Beim zweiten Konzert des Isnyer Orgelherbstes am Sonntag, 6. Oktober, um 17 Uhr in der Kirche St. Maria in Isny gibt es ein Wiedersehen mit Harald Geerekens. Der einstige Isnyer Kirchenmusiker (Orgel) und seine Frau Annette (Viola) werden ein vielfältiges musikalisches Menü servieren, wie der Veranstalter mitteilt.

Mit der Sonate in G-Dur für Orgel und Bratsche erklingt zu Beginn eines der bekanntesten Kammermusikwerke des Barockmeisters Johann Sebastian Bach. Beim anschließenden heiteren Allegro aus der Sonate in D-Dur kommt Johann Christoph Bach zu Wort – einer der Söhne des berühmten Johann Sebastian. Nicht von einem Musikautomaten (einer Orgelwalze oder Flötenuhr), welche zu Mozarts Zeiten technikbegeisterte Bürger in Staunen versetzte, wird das nächste Stück dargeboten, sondern von Menschenhand. Harald Geerkens spielt das Andante in F-Dur für eine Orgelwalze von Wolfgang Amadeus Mozart. Die jüdische „Stimme des Gelübdes“ findet ihren Ausdruck in einer Komposition von Max Bruch, die von Orgel und Bratsche aufgeführt wird und im jüdischen Glauben Reue und die Bitte um Versöhnung darstellt.

Ein Konzert auf der romantisch disponierten Marienorgel erscheint laut Vorschau unvollständig ohne ein Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dessen Präludium und Fuge c-Moll belege die Beschäftigung des Komponisten mit Johann Sebastian Bach und mit der evangelischen Kirchenmusik. Seine Abrundung findet das Konzert mit der Hebräischen Rhapsodie von Ernest Bloch und mit einer Vokalise, einem romantischen Lied ohne Worte, von Sergei Rachmaninoff.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden sind willkommen. Der veranstaltende Förderverein Kirchenmusik St. Georg und St. Maria lädt anschließend zu einem gemütlichen Austausch bei einem Glas Sekt ein.

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