Jim Jarmuschs „Paterson“ eröffnet die Literaturtage

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„Paterson“ begeistert durch skurrile Figuren einer Kleinstadt.
„Paterson“ begeistert durch skurrile Figuren einer Kleinstadt. (Foto: Mary Cybulski)
Schwäbische Zeitung

Der Film „Paterson“ von Kultregisseur Jim Jarmusch wird am Dienstag, 10. April, um 20 Uhr im Neuen Ringtheater Isny gezeigt. Die Vorführung ist eine Kooperationsveranstaltung in der Reihe „Filmreif“ im Rahmen der Isnyer Literaturtage 2018 und zugleich deren Auftakt.

Zum Inhalt: Paterson, ist Busfahrer in einer Kleinstadt in New Jersey, die heißt wie er. Er folgt einer strengen täglichen Routine, zugleich sind die eigentümlichen Bewohner von Paterson Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst.

Die Welt seiner Frau Laura hingegen ist ständig im Wandel. Fast täglich fühlt sie sich zu einem neuen, kreativen, inspirierenden Projekt berufen. Paterson liebt Laura und sie liebt ihn. Er unterstützt ihre neu gefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe zur Poesie.

Jarmusch widmet sich in diesem Film mit seiner Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor ganz den skurrilen Figuren. Die Gedichte, die der Busfahrer Paterson in diesem Film verfasst, stammen aus der Feder von Ron Padgett. Er ist Dichter und zählt zu den Vertretern der New Yorker Schule. Zahlreiche Gedichte und Aufsätze wurden von ihm veröffentlicht, darüber hinaus ist er als Lehrer, Übersetzter und Verleger tätig.

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