Isnyer Herzwoche: Medikamentöse Therapie

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 Professor Kurt Grillenberger.
Professor Kurt Grillenberger. (Foto: WZK)
Schwäbische Zeitung

Kurt Grillenberger, Professor an der Fachhochschule der Naturwissenschaftlich-Technischen Akademie in Isny, referiert zum Abschluss der „Isnyer Herzwochen 2018“ der Waldburg-Zeil-Kliniken am heutigen Donnerstag, 8. November, über die wichtigsten Medikamente und ihre Wirkung in der Vorbeugung und Behandlung des sogenannten Vorhofflimmerns. Beginn ist um 19.30 Uhr im Vortragssaal der Klinik Schwabenland. Der Eintritt ist frei.

Vorhofflimmern ist laut Ankündigung eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen: Das Herz schlägt unregelmäßig und transportiert das Blut weniger effektiv. Ohne Therapie drohen ernste Folgen. Aufgrund des Vorhofflimmerns entstandene Blutgerinnsel können beispielsweise einen Schlaganfall auslösen.

Vor allem, wenn das Vorhofflimmern erst seit Kurzem auftritt, kann der außer Takt geratene Herzschlag neben der sogenannten elektrischen Kardioversion – einer Art „Elektroschock“ unter einer kurzen Narkose – auch medikamentös wieder normalisiert werden. Außerdem erhält der Patient Medikamente, welche die Blutgerinnung hemmen und damit verhindern sollen, dass sich ein Blutgerinnsel in den Vorhöfen bildet. Oft gelingt es, das Herz wieder in den regulären Rhythmus – den Sinusrhythmus – zu bringen.

Trotzdem tritt Vorhofflimmern manchmal nach Tagen oder Monaten erneut auf. Um einem solchen Rückfall vorzubeugen, empfiehlt der Arzt eventuell Medikamente wie Betablocker oder spezifische Antiarrhythmika. Welches Antiarrhythmikum eingesetzt wird, hängt unter anderem von zusätzlichen Erkrankungen des Patienten ab. Über all diese Themen berichtet Kurt Grillenberger in seinem Vortrag auf verständliche Art und Weise.

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