Isny profitiert vom Sonderprogramm „Kultur Sommer“

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 Isny erhält Geld aus einem Kulturförderprogramm des Landes.
Isny erhält Geld aus einem Kulturförderprogramm des Landes. (Foto: Thomas Imo/photothek.net via www.imago-images.de)
Schwäbische Zeitung

Mit dem Masterplan Kultur BW – Kunst trotz Abstand hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Öffnungsperspektiven und Unterstützung für den Kulturbetrieb in Corona-Zeiten vorgelegt, teilt das Büro des Landtagsabgeordneten Raimund Haser mit. Aus dem Sonderprogramm „Kultur Sommer 2020“ erhält das Kulturforum Isny nun eine Unterstützung von 14100 Euro für die Umsetzung des Projektes Schloss-Spektakel (Arbeitstitel) - Kino trifft Bühne.

Dazu die Landtagsangeordneten Petra Krebs und Raimund Haser: „Eine schrittweise Öffnung des Kulturbetriebs wird immer wichtiger, weil gerade in dieser gesellschaftlichen Krisensituation die Kultur mit ihren Möglichkeiten und Angeboten fehlt – als Ausdruck und Ort der Reflektion, der Selbstvergewisserung, der historischen und gesellschaftlichen Verortung, der Kontaktaufnahme, der kreativen Lösungen, der Unterhaltung. Eine Rückkehr zum Zustand vor der Corona-Krise wird es im Kulturbereich auf absehbare Zeit nicht geben, weil der Gesundheitsschutz aller Beteiligten und des Publikums höchste Priorität genießt und die Zahl der Infektionen so gering wie möglich gehalten werden muss. Diese Balance zwischen Gesundheitsschutz und öffentlichem kulturellem Leben gilt es auszugestalten. Das Projekt Schloss-Spektakel (Arbeitstitel) - Kino trifft Bühne vom Kulturforum Isny e.V. zeigt vorbildlich, wie wir es unter diesen besonderen Bedingungen schaffen können, die reiche kulturelle Landschaft in Baden-Württemberg zu erhalten.“

„Kultur Sommer 2020“ ist ein Programm für die Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur, die in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Gefördert werden kleinere analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen, die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen und der rechtlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können. Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen sowie Vereine der Breitenkultur mit Sitz in Baden-Württemberg.

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