Isny erhält 4,6 Millionen Euro vom Bund für den Breitbandausbau

Für den Ausbau der weißen Flecken fließen der Gemeinde 4679814 Euro vom Bund zu, teilt die Stadt Isny mit.
Für den Ausbau der weißen Flecken fließen der Gemeinde 4679814 Euro vom Bund zu, teilt die Stadt Isny mit. (Foto: Jens Büttner/dpa)
Schwäbische Zeitung

Nachdem im Dezember des vergangenen Jahres bereits der Förderbescheid des Bundes für den Breitbandausbau in den Isyner Gewerbegebieten eingegangen war, hat das Isnyer Rathaus nun auch der weitaus voluminösere Förderbescheid des Bundes für den Ausbau der unterversorgten Gebiete (sogenannte weiße Flecken) erreicht. Für den Ausbau der weißen Flecken fließen der Gemeinde 4 679 814 Euro vom Bund zu, teilt die Stadt mit.

Der Gemeinderat der Stadt Isny hatte in seiner Sitzung am 16. November mit dem Beschluss zur Beantragung der Fördermittel im Bundesförderprogramm Breitbandausbau sowie im Kofinanzierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg die ersten Weichen für den Breitbandausbau auf dem Gemeindegebiet gestellt.

Ziel: Nachhaltiges und zukunftsfähiges Breitbandnetz

Zweck der Förderung ist laut Mitteilung die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus der Kommunen zur Erreichung eines nachhaltigen sowie zukunftsfähigen Breitbandnetzes in privatwirtschaftlich unzureichend erschlossenen Gebieten. Ein Gebiet gilt nach den Förderrichtlinien als unterversorgt und unzureichend erschlossen, soweit die Datenübertragungsrate weniger als 30 Megabit pro Sekunde beträgt.

Die Gesamtkosten für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur in den weißen Flecken betragen 10 678 608 Euro. „Die Grundlage für den Weg in die digitale Gesellschaft liegt in einem leistungsfähigen Breitbandnetz. Diesen Weg wollen wir für alle unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen ebnen“, sagt Bürgermeister Rainer Magenreuter. Die erste Nachricht aus Berlin über die Zusage der Fördermittel erreichte die Stadtverwaltung über den CDU-Bundestagsabgeordneten Axel Müller.

Antrag auf Kofinanzierung beim Land eingereicht

Bereits am Tag des Eingangs der Bundesförderung wurde laut Stadt umgehend der Antrag auf Kofinanzierung beim Land Baden-Württemberg durch den Zweckverband Breitbandversorgung eingereicht, womit sich die Stadtverwaltung weitere 40-Prozent-Förderquote verspricht. Um den Breitbandausbau voranzubringen, hat sich die Stadt Isny dem Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg angeschlossen. Nicht nur bei der Planung, sondern auch bei Anträgen für Fördermittel bringe die Zusammenarbeit große Vorteile, erläutert Magenreuter.

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