Informieren und auch ein bisschen verwöhnen

Lesedauer: 3 Min
 Beim dritten Mitgliederforum in Isny waren (von links) Josef Hodrus (Vorstandssprecher), Artur Kling (Regionalmarkt Direktor),
Beim dritten Mitgliederforum in Isny waren (von links) Josef Hodrus (Vorstandssprecher), Artur Kling (Regionalmarkt Direktor), Stefan Braun (VBAO Mitarbeiter und Vorstand Brass-Band), Thomas Wolf (Dirigent), Werner Mayer und Georg Kiebele (Vorstandsmitglieder), Jürgen Wälder und Thomas Fritz (Aussichtsratsmitglieder) mit dabei. (Foto: Walter Schmid)
Walter Schmid

Das dritte von insgesamt acht Mitgliederforen im Geschäftsbereich der Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO) hat mit rund 400 Gästen im Kurhaus Isny stattgefunden.

Die ersten Worte von Vorstandsmitglied Werner Mayer galten Stefan Scheffold und Susanne Zentner, von denen deren Familien und die ganze Mitarbeiterschaft der Bank hätten Abschied nehmen müssen. Man hätte mit ihnen nicht nur fähige Kollegen, sondern auch gute Freunde verloren. Solche Mayer schloss die Totenehrung mit einem Zitat: „Vielleicht sollten wir uns von dem Glauben lossagen, immer alles verstehen zu müssen und uns zu der Einsicht bekehren, im Höchstfall imstande zu sein, mit unserem Unverständnis verständnisvoll umgehen zu können.“

In seinem Jahresbericht 2018 erklärte Mayer zum Geschäftsverlauf der VBAO: Die Kundeneinlagen hätten sich um 125,9 Millionen Euro, also um 7,9 Prozent, auf 1 719,3 Millionen Euro erhöht. Demgegenüber steht ein Kundenkreditvolumen in Höhe von 1 595,7 Millionen Euro. Das entspreche einem Zuwachs von 66,3 Millionen Euro, beziehungsweise 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Bilanzsumme von 2 324,9 Millionen rücke die VBAO auf Platz 14 der insgesamt 171 Volks- und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg. Mayer führte weiter aus, dass sie sich als regionale Bank mit der Heimat und besonders allem ehrenamtlichen Engagement der Menschen verbunden fühle. Daher hat die VBAO im Geschäftsjahr 390 000 Euro an Spenden und Sponsoring aus dem VR-GewinnSpar-Topf an die Region zurückgegeben, hinzu kämen 155 000 Euro bankeigene Spenden.

Zum Schluss bezog sich Mayer auf die baulichen Zukunftsperspektiven. Es werde tatsächlich über ein Großprojekt nachgedacht, nämlich Abriss und Neubau der Hauptstelle Isny, man stehe allerdings noch an den Anfängen der Planungen. Ganz wichtig: „Der Standort Isny als Hauptstelle bleibt erhalten. Isny ist die älteste Wurzel unserer Bank, ein wichtiger Teil unserer identitätsstiftenden Geschichte.“

Das Highlight des Abends war der Auftritt der Brass-Band A7 mit 30 jungen semiprofessionellen Musikern, vorwiegend aus dem Raum Memmingen, unter Leitung von Thomas Wolf. Sie präsentierten mitreißende klassische Brass-Band-Literatur – plus kreativ-unterhaltsame Show-Einlagen. Das Publikum war begeistert und belohnte die Blechbläser („Holz sucht man in einer Brass-Band vergeblich“) mit frenetischem Applaus.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen