In Großholzleute schweben die Flutlichtmasten

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 Die Schanzenarbeiten am Hasenberg gehen in großen Schritten voran.
Die Schanzenarbeiten am Hasenberg gehen in großen Schritten voran. (Foto: Tanja Kulmus)
Tanja Kulmus

Viel Wind, lautes Rotorengeräusch und ein 17 Meter langer Flutlichtmast schweben über die Skisprungschanzen am Hasenberg. Mit einer ruhigen Flughand und unglaublichem Fingerspitzengefühl setzt der Pilot den Masten an seinem neuen Platz ab. Unten stehen die Kollegen und sorgen dafür, dass er richtig platziert wird – ein Spektakel, dass nicht jeden Tag zu sehen ist.

Die Schanzenarbeiten am Hasenberg gehen in großen Schritten voran. Und dazu gehörte auch das Versetzen der insgesamt drei Flutlichtmasten im Skisprungstadtion. „Ein Autokran wäre viel zu teuer gewesen, die Masten auf diese Höhe und Entfernung zu versetzen“, erklärt Jörg Hofmann, Infrastrukturbeauftragter des WSV Isny, „da war der Einsatz des Helikopters die preisgünstigere Lösung“.

Auch die schnellere: In gerade mal 37 Minuten hat das vierköpfige Team der Spezialfirma Helix aus Agathazell bei Sonthofen die drei Masten versetzt. Bevor es wieder mit viel Wind und Lärm wieder davon ging, durfte auch noch die Schneekanone eine Runde mit dem Heli drehen und zu ihrem neuen Platz oberhalb der K 30 fliegen. Videos und Bilder der Aktion sind auf der Facebook-Seite des WSV Isny zu sehen.

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