„Höchste Zeit, dass sich junge Menschen engagieren“

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 Unter anderem in Ravensburg haben Schüler für den Kliimaschutz demonstriert.
Unter anderem in Ravensburg haben Schüler für den Kliimaschutz demonstriert. (Foto: Archiv: Florian Peking)
Amelie Kresser und Ina Hagspiel

Auch Isnyer Viertklässler streiken

Am weltweiten Schulstreik für den Klimaschutz beteiligen sich am Freitag auch Viertklässler der Isnyer Grundschule – wohl mit Zustimmung der Schulleitung und unterstützt von Eltern. In einem Schreiben mit der Überschrift „Globaler Klimastreik“, das der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt und augenscheinlich an die Eltern gerichtet ist, zeichnen als „Ansprechpartnerinnen für diese Aktion Angelika Halder und Saskia Epp“ verantwortlich. Unter dem Betreff „Alle Viertklässler der Grundschule Isny in Begleitung eines Elternteils“ geben sie als „Treffpunkt“ das Foyer der Grundschule bekannt, wohin „die Kinder um 9 Uhr aus dem Unterricht kommen“ – wobei „für Schüler, die nicht an dem Streik teilnehmen, ganz normaler Unterricht“ stattfinde. Weiter heißt es: „Gemeinsam laufen wir mit unseren Kindern in die Stadt und dort durch die Fußgängerzone, um für mehr Klimaschutz und eine bessere Zukunft für unsere Kinder zu demonstrieren.“ Der Aufruf endet mit der Hoffnung „auf viele Teilnehmer“. Und: „Vielleicht könnte Ihr Kind bis Freitag ein tolles Plakat basteln.“ (sts)

Der stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Isny freut sich über die „Fridays for Future“-Proteste - droht aber dennoch Konsequenzen an.

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Auch Isnyer Viertklässler streiken

Am weltweiten Schulstreik für den Klimaschutz beteiligen sich am Freitag auch Viertklässler der Isnyer Grundschule – wohl mit Zustimmung der Schulleitung und unterstützt von Eltern. In einem Schreiben mit der Überschrift „Globaler Klimastreik“, das der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt und augenscheinlich an die Eltern gerichtet ist, zeichnen als „Ansprechpartnerinnen für diese Aktion Angelika Halder und Saskia Epp“ verantwortlich. Unter dem Betreff „Alle Viertklässler der Grundschule Isny in Begleitung eines Elternteils“ geben sie als „Treffpunkt“ das Foyer der Grundschule bekannt, wohin „die Kinder um 9 Uhr aus dem Unterricht kommen“ – wobei „für Schüler, die nicht an dem Streik teilnehmen, ganz normaler Unterricht“ stattfinde. Weiter heißt es: „Gemeinsam laufen wir mit unseren Kindern in die Stadt und dort durch die Fußgängerzone, um für mehr Klimaschutz und eine bessere Zukunft für unsere Kinder zu demonstrieren.“ Der Aufruf endet mit der Hoffnung „auf viele Teilnehmer“. Und: „Vielleicht könnte Ihr Kind bis Freitag ein tolles Plakat basteln.“ (sts)

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