Guggenmusik Isny: Mit neuem Häs in die Geburtstagsfasnet

Lesedauer: 2 Min
 Die Isnyer Guggenmusik vor der Abfahrt zum Monsterkonzert in Memmingen.
Die Isnyer Guggenmusik vor der Abfahrt zum Monsterkonzert in Memmingen. (Foto: Tobias Schumacher)

Die Guggenmusik Isny ist in ihre Geburtstags-Fasnet-Saison gestartet.

Auftakt war das Monsterkonzert in Memmingen und zugleich eine Premiere: Die Isnyer Schneiderin Elke Zarges hat die über 40 Aktiven zum 40-jährigen Bestehen 2019 komplett mit einem neuen Häs ausgestattet. Dem fügten die Memmingen-Fahrer auch ein neues Schmink-Design hinzu. Mit Anfangsschwierigkeiten: mit teils spiegelverkehrt falsch gezogenen schwarzen Linien im Gesicht wurde der Bus am alten Isnyer Bahnhof zur Abfahrt nach Memmingen bestiegen.

Weil diese Saison 18 Auftritte anstehen, kann noch geübt werden bis zum eigenen Höhepunkt am 23. Februar: Elf weitere Kapellen reisen dann an zur großen Guggennacht in Isny: Die weiteste Anfahrt haben laut Guggenoberhaupt Michael Motz die Schweizer: „Ventilatore“ aus Basel, „Bazzaschüttler“ aus Aichberg und die „Wysbachgeister“ aus der Partnerstadt Flawil. Ebenfalls eine weite Strecke nehmen die „Säcklistrecker“ aus Dorlinbach im Schwarzwald und die „Froschgugga“ aus der Nähe von Sinsheim auf sich. Auch mit dabei sind die „Dorfbachfurzer“ aus Breitenbrunn, die „Hausemer Guggenmusik“ aus Memmingen, die „Schussenguggen“ aus Ravensburg-Weingarten sowie die „Rötenbacher Guggenmusik“. Selbstverständlich ist, dass sich mit „Allgaier Urband“ aus Beuren und „Katastrophenband Rohrdorf“ auch die Nachbarn die Ehre geben. Zu hören ist die Isnyer Guggenmusik auch beim Rathaussturm am Schmutzigen Donnerstag, während der Baizennacht einen Tag später, beim eigenen „Kissball“ am Rosenmontag und tags darauf beim Zunftmeisterempfang, beides im Adlersaal in der Vorstadt. Foto: Tobias Schumacher

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen