Gelände-Knatterkisten faszinieren in Isny Tausende

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Stunts sind für die Wertung nicht entscheidend, aber bei den Zuschauern gern gesehen.
Stunts sind für die Wertung nicht entscheidend, aber bei den Zuschauern gern gesehen.

Alle zwei Jahre ist die Isnyer Luft äußerst benzinschwanger und mischt sich mit den Geräuschen von knatternden Motoren. So auch in diesem Jahr, als am vergangenen Wochenende der Motorsportclub (MSC) Isny zusammen mit dem Spruchbeutelteam und der breiten Unterstützung von Grundstücksbesitzern und Sponsoren die „11. Internationale Classic“ veranstaltete.

Schon von weitem war der Hochbetrieb auf dem Früchte-Jork Parkplatz im Isnyer Gewerbegebiet zu sehen. Hunderte LKW, Wohnwägen und Anhänger im Fahrerlager bildeten für das Wochenende eine kleine Rennsiedlung. Der Standort des Fahrerlagers und des Start-Ziel-Bereichs in Isny stellte eine Neuerung dar: „Wir haben beschlossen, hier in Isny zu starten, weil es einfacher für die ganze Organisation war“, erklärte Jerome Knoch, Vorsitzender des MSC Isny. Der Rest der Strecke sei jedoch bis auf kleinere Veränderungen gleich geblieben.

Neben verschiedenen Sonderprüfungen und dem Hauptrennen mussten sich die Teilnehmer auch Trialprüfungen stellen, die vor allem fahrerisches Können im Gelände erforderten und hauptsächlich am Samstag stattfanden. Das sonntägliche Hauptrennen führte die Teilnehmer auf eine rund 40 Kilometer lange Strecke. Bürgermeister Rainer Magenreuter schickte die Fahrer auf die Strecke und gab den in Blöcken und um eine Minute versetzt startenden Fahrern das Signal zum Start.

Insgesamt zeigten sich die MSC-Verantwortlich mit dem Rennen sehr zufrieden: „Wir haben einen höheren Zulauf als vor zwei Jahren“, freute sich Knoch, „die Stimmung war grandios“.

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