Flotter Festzug und fröhliche Gesichter

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Die farbenfrohen Landsknechte ziehen in die Stadt ein.
Die farbenfrohen Landsknechte ziehen in die Stadt ein. (Foto: Tobias Schumacher)

Farbenfroh, fröhlich und flott ist gestern der Festumzug anlässlich des Kinderfests 2018 durch die geschmückten Straßen der Isnyer Altstadt gezogen: Pünktlich um 14 Uhr gaben die Böllerschützen den Startschuss für die Fußgruppen, Festwagen und Musikkapellen, die sich an der Leutkircher Straße und im Achener Weg aufgestellt hatten. Und als die Isnyer Stadtkapelle, die traditionell den Abschluss des Zuges bildet, durchs Wassertor zog, zeigten die Zeiger der Uhr gerade mal 15.13 Uhr. Fast ein wenig überraschend war das Spektakel schon wieder vorüber – reibungslos, unfallfrei, friedlich und stimmungsvoll.

Jedes Jahr aufs Neue rührt an, in die strahlenden Gesichter der Isnyer Kinder zu blicken, die mit sichtbarem Stolz die liebevoll geschneiderten, prachtvollen und bunten Kostüme zur Schau stellen, mit denen sie die Geschichte ihrer Heimatstadt nachzeichnen. Von der Römerzeit bis zum Biedermeier, von den turbulenten Zeiten vor der Ernennung Isnys zur Freien Reichsstadt über die „Heimsuchungen“ wie Stadtbrand 1631 und Pest bis in die Gruppen hinein, in denen sie das heute noch stolze und prosperierende Handwerk verkörpern.

Dazwischen sauber herausgeputzte Pferdegespanne – die Brauerei-Rösser, edelschwarz der Leichenwagen, gruselig-trist die Pest-Karre – oder die kurzfristig wieder aufgestellte „historische Gruppe“ als Gefolge von Bürgermeister, seiner Gattin und Gemeinderäten, dahinter die Gäste aus den Partnerstädten Flawil und Gravenchon, neben den Fahnenschwingern und Musikern aus Memmingen die Teilnehmer mit der weitesten Anreise.

Bemerkenswert außerdem die stattliche Anzahl der Musiker in ihren Kapellen, die im nächsten Umkreis wirken und die ungezählten Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein am Straßenrand unterhielten, aus allen Isnyer Ortsteilen und der nächsten bayerischen Nachbarschaft.

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