Feuerwehr-Familie zeigt, was sie kann

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Für die Übungen war dieses Mal die Jugendfeuerwehr zuständig: Die zahlreichen Besucher konnten sich anhand einer Rettung mit der
Für die Übungen war dieses Mal die Jugendfeuerwehr zuständig: Die zahlreichen Besucher konnten sich anhand einer Rettung mit der Drehleiter oder der Bekämpfung eines Küchenbrands von der Schlagkräftigkeit ihrer Wehr überzeugen. (Foto: Dominik Lubrich)
jri

Strahlende Gesichter unter strahlend blauem Himmel hat es am Samstag bei der Freiwilligen Feuerwehr Isny gegeben: Der „Tag der offenen Tür“, bei dem die Feuerwehr alle zwei Jahre auch sämtliche Tore öffnet, war ein Doppel-Erfolg. Sowohl für die Besucher, darunter viele Familien, als auch für Kommandant Markus Güttinger, der eine gelungene Generalprobe für den Kreis-Feuerwehrtag erlebte und in zwei Jahren zum 175-jährigen Jubiläum der Wehr in Isny zu Gast sein wird.

Zahlreiche Angebote, darunter Rundfahrten mit zwei Löschfahrzeugen, Hüpfburg, Bewirtung mit Kaffee, Kuchen, Eis, frischem Bier vom Fass und Leckerem vom Grill sowie Live-Unterhaltung der „Viehweidler“ lockten die Besucher in Scharen. Besondere Attraktionen waren die Schau-Übungen, demonstriert von der Jugendfeuerwehr, sowie der Abseil-Parcours der Höhenretter. „Wir sind stolz darauf, dass eine von zwei Höhenretter-Fachgruppen im Landkreis bei uns angesiedelt ist“, sagte Kommandant Güttinger und lobte das enorme Engagement, für das jeder Höhenretter pro Jahr 72 zusätzliche Übungsstunden absolvieren muss.

Das Konzept „Kinderprogramm statt Frühschoppen“ habe sich bewährt, bilanziert Güttinger mit zufriedenem Blick über das gut besuchte Gelände. So ist für ihn und seine weiteren 66 in der Stadtwehr aktiven Kameraden bei dieser Veranstaltung das Durstlöschen fast ein Nebenaspekt: „Wir wollen uns der Öffentlichkeit präsentieren und zeigen, was wir können. Zum einen plagt auch uns der Nachwuchsmangel, zum anderen sind die meisten Menschen irgendwie ja auch froh, wenn sie uns nicht in voller Aktion zu Gesicht bekommen“, so der Kommandant. Die Wahrscheinlichkeit dafür steige allerdings mit der ebenfalls steigenden Zahl von Einsätzen, merkt Pressewart Dominik „Lubi“ Lubrich an: Schon jetzt sei die Isnyer Wehr mehr als 100-mal ausgerückt, während es im gesamten Vorjahr insgesamt etwa 120 Einsätze gewesen seien. Neben schneebedingter Mehrarbeit nennt Lubrich einen Grund für diesen Anstieg: „Türöffnungen!“.

Das Fazit lautet daher: Die Feuerwehr Isny kennt sich aus mit offenen Türen, so oder so – was auch der Kommandant zum Ausdruck brachte in einem Dank an Festausschuss, Jugendfeuerwehr und die zahlreichen Besucher.

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