Endlich mal wieder ein Kneipenkonzert

 Freuen sich auf die „Kneipennacht dahoim“ (von links): Lukas Kolb, Nico Kolb, Helmut Merk, Steffi Bauer und (sitzend) Thomas Sc
Freuen sich auf die „Kneipennacht dahoim“ (von links): Lukas Kolb, Nico Kolb, Helmut Merk, Steffi Bauer und (sitzend) Thomas Schneider. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Die „Wild Chucks“ haben sich mit der Isnyer Brauerei Stolz und dem Schausteller Ronny Grubart zusammengetan, um eine etwas andere Kneipennacht auf die Beine zustellen. Gefeiert wird am Freitag, 5. Februar, nämlich bei der „Kneipennacht dahoim“. Bereits beim „Kinderfest to Go“ hatte das Dreiergespann bewiesen, das in dieser seltsamen Zeit alles irgendwie möglich ist, heißt es in der entsprechenden Ankündigung.

Die Band aus Eisenharz bestreitet ihr Einkommen durch die musikalische Begleitung von Hochzeiten, Geburtstagen und mehr – und wie bei vielen anderen Betrieben sind die Umsätze bei nahezu Null. Den Kopf in den Sand zu stecken, sind die Musiker jedoch leid. Zumal ihnen nicht nur die Gage, sondern – viel wichtiger – das gemeinsame Musizieren fehle. Grund genug, ein Kneipenkonzert coronakonform zu planen.

„Im vergangenen Sommer konnten uns die Leute bei den Wohnzimmerkonzerten besuchen“, werden die Musiker zitiert und weiter: „Das kam super an, die Plätze waren immer voll besetzt“. Dieses Erfolgskonzept werde fortgesetzt und das Kneipennachtkonzert per Stream nach Hause ins Wohnzimmer gebracht.

Doch nicht nur Musiker, sondern auch Unternehmen wie die Brauerei Stolz und der Schaustellerbetrieb Grubart leiden massiv unter den Umsatzeinbußen der Pandemie. Gemeinsam sei man sich einig gewesen, dass die Leute dringend Abwechslung und Freude brauchen – ein Kneipenabend, bei dem man gemütlich etwas trinken und eine heiße Seele und Live-Musik genießen kann.

Dieser soll nun am 5. Februar stattfinden. Pünktlich um 20 startet dazu das Live-Konzert der „Wild Chucks“ per Stream unter www.wild-chucks.de. Die Musiker streamen aus ihrem Proberaum, allerdings nur in Minimalbesetzung, um die Zwei-Haushalte-Regel einzuhalten. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung verletzen die Musiker dabei nicht, da die Band nicht aus Hobby-, sondern Berufsmusikern besteht und als Unternehmen tätig ist.

Die Verpflegung kann man ab Donnerstag, 4. Februar, unter der Rufnummer 0178 / 5489731 bei Ronnys Grubart bestellen. Gemeinsam mit der Brauerei Stolz werden ein Single-Paket (1 Seele, 1 Six-Pack Bier, alternativ alkoholfrei, 12 Euro) und ein Familien-Paket (4 Seelen, 1 Süssware nach Wahl, 1 Six-Pack Bier, 1 Six-Pack Limo, 35 Euro) angeboten.

Am Freitag können die vorbestellten Pakete von 11 bis 19 am Schäferhof 7 abgeholt werden. Die Seelen werden kalt rausgegeben und werden dann um 19.30 „dahoim“ in den Ofen geschoben, damit sie pünktlich zum Konzertbeginn fertig sind. Beim Abholen steht zudem ein Hut für die Musiker bereit, die sich über eine freiwillige Spende freuen.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Schriftzug Polizei

Zeugen gesucht: Männer entreißen Leine und werfen Hund in Fluss

Die Polizei sucht nach zwei jungen Männern, die in Kenzingen (Kreis Emmendingen) einen Hund in einen Fluss geworfen haben sollen. Der Hund sei rund 40 bis 80 Meter abgetrieben worden, habe aber leicht verletzt und mit einer leichten Unterkühlung von der Feuerwehr gerettet werden können, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ein Tierschutzverein hat nun eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt. Nach einem Zeugenaufruf hätten sich bereits einige Menschen gemeldet, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

EU-Sondergipfel zur Corona-Pandemie

Corona-Newsblog: Merkel will EU-Impfpass in den nächsten drei Monaten

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 11.700 (313.518 Gesamt - ca. 293.800 Genesene - 8.005 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 8.005 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 47,7 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 119.000 (2.414.

Impftermin-Ampel: Jetzt freie Corona-Impftermine in Ihrer Region finden

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

Mehr Themen