Duales Studium mit Praxisbezug ab 2019?

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 Wolfgang Brunner.
Wolfgang Brunner. (Foto: OH)

, Wolfgang Brunner, Vorsitzender des NTA-Stiftungsrates, wollte sich zum OLG-Urteil im Gespräch mit der Isnyer SZ-Redaktion „nicht äußern“. Lediglich ein Aspekt, der in der Pressemitteilung aus Stuttgart nicht erwähnt wird, war ihm gestern wichtig: „Gerald Grübler hat ein Vergleichsangebot vom Gericht abgelehnt, seine Gesellschaftsanteile an die nächste Generation der Familie zu übergeben.“

Mit diesem Vorschlag wäre laut Brunner gelungen, die Auseinandersetzung „gütlich beilegen“ zu können. Umso mehr, als in der Satzung „gewünscht“ sei, „dass ein Mitglied der Familie im Stiftungsrat sitzt“, was mit einem Neffen von Gerhard Grübler nach wie vor der Fall sei.

Gefragt nach Fortschritten im „Reakkreditierungsverfahren“, mit dem die staatliche Zulassung der Fachhochschule der NTA langfristig gesichert werden soll, sagte Brunner: „Das geht doch ein bisschen langsamer.“ Er sei aber weiterhin „vorsichtig optimistisch“.

Allerdings werde auch 2018 das Ziel verfehlt, dass sich neue Studenten an der NTA einschreiben können: „Das werden wir bis Ende September nicht schaffen, das ist nicht realisierbar.“

Ziel sei insgesamt, mit einem potenziellen, neuen und privaten Träger der Fachhochschule – dessen Namen Brunner nach wie vor nicht in der Öffentlichkeit genannt haben möchte – „bis 2019 ein Studium mit starkem Praxisbezug und einer dualen Komponente mit Industrieunternehmen“ möglich zu machen; und zudem, „den Berufskolleg-Absolventen die Weiterführung ihres Studiums in Isny zu ermöglichen“. Bei den Verhandlungen sei als Hochschulexperte der ehemalige NTA-Geschäftsführer Niels Helle-Meyer „nach wie vor an Bord“.

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