DRK Isny ehrt und wählt

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 Die DRK-Führungsmannschaft (von links): Wolfgang Dieing, Thomas Egger, Hubert Dieieng, Renate Kreil, Daniel Hackl, Alfred Dempf
Die DRK-Führungsmannschaft (von links): Wolfgang Dieing, Thomas Egger, Hubert Dieieng, Renate Kreil, Daniel Hackl, Alfred Dempfle, Christian Laib, Patrik Dempfle und Horst Bentele. (Foto: Walter Schmid)
Walter Schmid

Bei den Ehrungen fand der Vorsitzende treffliche Dankesworte für die langjährigen Mitglieder.

15 Jahre Mitgliedschaft: Patrik Dempfle („die Jugendarbeit wächst“), Raphael Dunker („der Techniker für alle Fälle“), Corinna Schmid (Stellvertreterin Sozialarbeit), Renate Kreil („unersetzlich, immer präsent“).

25 Jahre: Christian Laib (Diensteinteilungchef), Daniel Hackl („unermüdlich im DRK-Heim“).

40 Jahre: Hubert Dieing („Kassen-Buchungsgenie“), Ute Stehle (ausgebildete Krankenschwester und Kleiderkammer-Chefin).

55 Jahre: Horst Bentele („immer zur Stelle in Transportangelegenheiten“).

Martin Zähringer bekam eine Dankurkunde für zehn Jahre Bereitschaftsdienst-Verantwortung. Er wurde als Fachmann für Sicherheitsfragen zum stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter ernannt.

Die Wahlen wurden innerhalb der verschiedenen Bereichsversammlungen durchgeführt, so dass sich der neue Vorstand wie folgt zusammensetzt:

Vorsitzender Wolfgang Dieing, stellvertretende Vorsitzende Ute Höß, Schatzmeister Ulrike und Hubert Dieing, Kassenprüfung Walter Mendele und Carina Harrer, Bereitschaftsarzt Michael Laupheimer, Schriftführerin Petra Schönenberger.

Tausende Stunden an ehrenamtlichen Einsatz haben die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsgruppe Isny, im vergangenen Jahr geleistet.

Wolfgang Dieing, der Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe Isny, konnte bei der Jahreshauptversammlung neben gut 30 aktiven und passiven Mitgliedern auch Vertreter der Stadtverwaltung, des DRK-Kreisverbandes, von Bergwacht und Feuerwehr auch Notarzt Michael Laupheimer begrüßen – und alle zusammen zum Kässpatzenessen einladen. Danach sei nämlich die umfangreiche Tagesordnung leichter zu verkraften.

Heimat seit zehn Jahren

Der Vorsitzende erinnerte in seinem Jahresbericht an den ersten Spatenstich fürs DRK-Heim vor genau zehn Jahren. Das neue Heim ist längst zur Heimat geworden für alle Aktivitäten: für Sitzungen, Schulungen, Seniorengruppen, Jugendarbeit, Kameradschaftsabende.

Die zinspflichtigen Baukredite seien erledigt, nur noch ein zinsloses Darlehen von der Stadt sei offen. Durch Vermietungen und vor allem durch die fleißige Photovoltaik-Anlage käme sogar etwas Geld zugunsten der tagtäglichen Aufgaben herein.

Zusätzliche Einsätze

Durch den Ferienpark in Urlau würden jetzt überraschend viele zusätzliche Einsätze auf die Ortsgruppen Isny und Leutkirch und die Feuerwehren zukommen.

Dieing verwies auch auf den Neubau der Rettungswache ganz in der Nähe, im Bereich des Angelehof. Sie würde demnächst vom Bufflerweg hierher verlegt. Dieing fand dabei herzliche Dankesworte für Andreas Angele und Dominik Lubrik, die mit ihren Schneefräsen ehrenamtlich den Winterdienst ums DRK-Heim erledigt hätten.

1116 Blutkonserven gesammelt

Der langjährige Bereitschaftsleiter Martin Zähringer berichtete letztmalig in dieser Funktion von den Aufgaben der Aktiven bei den fünf Blutspendetagen in Isny und Eglofs (2018 mit 1116 Blutkonserven), bei der Schnelleinsatzgruppe, den Vor-Ort-Helfern, bei der Ausbildung und beim Sanitätsdienst, einschließlich derer zusammen mit Rettungswache und Feuerwehr. Nimmt man Verwaltungsarbeit, Besprechungen und Kameradschaftspflege dazu, so käme man gut und gerne auf circa 4700 Stunden des ehrenamtlichen Einsatzes.

Hilde Hägele gab Einblick in die DRK-Sozialarbeit: Gymnastik, Line Dance, Hausbesuche, Ausflüge, Adventskaffee, Übungsleitertreffen, Verwaltung und die Treffen der Fördermitglieder. Würde man addieren, käme man auf rund 1200 Stunden.

Mehr als 30 Jugendliche

Der Jugendleiter Patrik Dempfle zeichnet verantwortlich für die weit mehr als 30 Jugendlichen sowohl bei spielerischen und kameradschaftlichen Programmen als auch mit Ersthelfer-Übungen.

Weil der seitherige zweite Jugendleiter Thomas Egger die Nachfolge von Martin Zähringer antritt, wird Dempfle künftig von Lukas Kling und Stefanie Wöhl unterstützt. Der Aufwand der Jugendabteilung beläuft sich auf rund 1500 Einsatzstunden.

Es sei Behörden gegenüber wichtig, den ehrenamtlichen Dienst des DRK darzustellen, damit die Dimension der geleisteten Arbeit für die Allgemeinheit, gegenüber den in der Politik Verantwortlichen bewusste bleibt, so erklärt Wolfgang Dieing.

Das Ehepaar Ulrike und Hubert Dieing stellte den Kassenbericht mit Einnahmen und Ausgaben von rund 50 000 Euro dar – und wurde nach dem Bericht der Kassenprüfer auch einstimmig entlastet.

„Für en Gotteslohn“

In seinem Grußwort in Vertretung des Bürgermeisters würdigte Klaus Hägele den herausragenden Dienst am Nächsten aller DRK-Aktiven. „Deutsches Rotes Kreuz und Feuerwehr stellen das Fundament der Sicherheit in der Stadt und in den Ortschaften dar, damit die Menschen in einer Notsituation versorgt sind.“ Wenn man alles addieren würde, kämen wohl fast 10 000 Stunden des Einsatzes zusammen – „für en Gotteslohn ond a bissle Entschädigung“, wie Hägele hervorhob.

Klaus Schliz vom Kreisverband gab bekannt, dass demnächst die neue Rettungswache am Angelehof ihrer Bestimmung übergeben wird. Das Präsidium hätte in der Folge dieser Veränderung des Weiteren beschlossen, das Büro des Kreisverbandes vom Bufflerweg in Isny nach Wangen zu verlegen.

Bei den Ehrungen fand der Vorsitzende treffliche Dankesworte für die langjährigen Mitglieder.

15 Jahre Mitgliedschaft: Patrik Dempfle („die Jugendarbeit wächst“), Raphael Dunker („der Techniker für alle Fälle“), Corinna Schmid (Stellvertreterin Sozialarbeit), Renate Kreil („unersetzlich, immer präsent“).

25 Jahre: Christian Laib (Diensteinteilungchef), Daniel Hackl („unermüdlich im DRK-Heim“).

40 Jahre: Hubert Dieing („Kassen-Buchungsgenie“), Ute Stehle (ausgebildete Krankenschwester und Kleiderkammer-Chefin).

55 Jahre: Horst Bentele („immer zur Stelle in Transportangelegenheiten“).

Martin Zähringer bekam eine Dankurkunde für zehn Jahre Bereitschaftsdienst-Verantwortung. Er wurde als Fachmann für Sicherheitsfragen zum stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter ernannt.

Die Wahlen wurden innerhalb der verschiedenen Bereichsversammlungen durchgeführt, so dass sich der neue Vorstand wie folgt zusammensetzt:

Vorsitzender Wolfgang Dieing, stellvertretende Vorsitzende Ute Höß, Schatzmeister Ulrike und Hubert Dieing, Kassenprüfung Walter Mendele und Carina Harrer, Bereitschaftsarzt Michael Laupheimer, Schriftführerin Petra Schönenberger.

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