Die Isnyer Schwäne sind wieder weiß

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Das Schicksal der Sauweiher-Schwäne nach dem Ölunfall am 14. Januar hat in Isny viele Tierfreunde bewegt. Vergangenen Donnerstag war nun zu erfahren, dass ein Jungschwan wieder ausgewildert werden konnte, nachdem er in der Praxis von Tierärztin Barbara Zaltenbach in Lindau versorgt worden war. Zwei weitere Schwäne seien allerdings „noch nicht ganz über den Berg“. Derweil haben zwei Fotografen mit ihren wunderbaren Aufnahmen die Facebook-Gemeinde in der Isny-Gruppe der Schwäbischen Zeitung erfreut: „Startbahn Rotmoos West“ betitelte Michael Weinmann augenzwinkernd seinen dynamischen „Fang“ mit dem Objektiv in der vergangenen Woche (Bild rechts oben). Heinz Bucher wiederum war am Inselweiher im Schächele auf Fotopirsch, wo er zwei poetisch-majestätische Momente bannen konnte. Sie können Erinnerungen daran wachrufen, dass die Haltung von Schwänen auf offenem Gewässer im Mittelalter in ganz Europa als Hoheitsrecht galt. Eine Störung der Alsterschwäne in Hamburg stand im 17. Jahrhundert sogar unter Strafe. Was sich seither nicht geändert hat: Der größte aller Entenvögel in hiesigen Gefielden ist auch heute noch majestetisch anzusehen – ob auf dem Wasser oder in Luft. Und ganz besonders, wenn sie mit dem gleißenden Weiß des Schnees um die Wette strahlen.

Fotos: Heinz Bucher (2), Michael Weinmann

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