Die Erfolgsgeschichte der Isny Oper

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 Einblick hinter die Bühne des Isny Opernfestivals in der Gotischen Halle des Rathauses. Sie dient während der Aufführungen auf
Einblick hinter die Bühne des Isny Opernfestivals in der Gotischen Halle des Rathauses. Sie dient während der Aufführungen auf der Freilichtbühne als Garderobe. (Foto: Löschberger)
Jeanette Löschberger

Als Rekordjahr wird das Jubiläumsjahr des Isny Opernfestivals in die Annalen eingehen – und zwar was die Besucherzahlen, die Anzahl und Qualität der Aufführungen sowie die Finanzen angeht. Der künstlerische Leiter Hans-Christian Hauser gab im Gemeinderat an der Seite von Karin Konrad, Leiterin des Büros für Kultur, einen Rückblick auf das Jubiläumsjahr und einen Ausblick mit seinen Wünschen für die Zukunft.

Aus vier Säulen bestand das Jahresprogramm mit insgesamt 16 Aufführungen – davon fünf im Münchener Schloss Nymphenburg sowie im Innenhof der Glyptothek, im Wilhelma-Theater in Stuttgart und auf dem Schloss Achberg. Mit der Oper „Ariadne auf Naxos“ deckte Hauser den klassischen Teil ab. Dank des hervorragendes Wetters in diesem Sommer hätten alle Aufführungen im Freien stattfinden können, sagte Hauser erfreut.

In die moderne Richtung ging er mit der Ravel-Oper „Das Kind und die Zauberdinge“. Zusätzlich gab es ein Kinderkonzert und die Konzertreihe mit fünf Kammerkonzerten am Bösendorfer Flügel im Kurhaus am Park. Insgesamt kam das Jubiläumsprogramm auf 1680 Besucher, was der Kasse ein Plus von rund 11 600 Euro bescherte. Eine Ausstellung an Szenenfotos in der Kreissparkasse, die Veranstaltungsplakate auf der Galerie des Kurhauses am Park und die Großfotos im Kurpark rundeten das Jubiläumsjahr ab.

Hauser betonte, dass das Opernfestival dem Ruf Isnys diene. Vor allem die Medienberichterstattung sei hervorragend gewesen, was er nicht zuletzt dem Büro für Kultur zu verdanken habe. Zur Erlangung von Zuschüssen aus Kulturfördertöpfen habe dieses Jahr sicher ebenfalls ein Menge beigetragen, erklärte er den sichtlich beeindruckten Gemeinderäten.

Peter Clement (SPD) sprach von einer echten Erfolgsgeschichte in vergangenen 30 Jahren. „Die Isny Oper ist ein wahres Juwel unseres Kulturprogramms“, lobte er das Festival. Alexander Sochor (CDU) dankte den Menschen, die ihr volles Engagement in die Isny Oper stecken. Er sei sich sicher, dass Hauser als „künstlerischer Kopf“ Isny über die Stadtgrenzen hinaus bekannt macht. Für die Freien Wähler sprach Wolfgang Dieing, der davon überzeugt ist, dass nach wie vor Potenzial da sei.

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