Der „Mount Dethleffs“ ist Geschichte

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Am 8. August vermeldete der Isnyer Caravan- und Reisemobilhersteller: „Bye bye Mount Dethleffs!“ Der riesige, rund 100 Meter lange ,mehr als 30 Meter breite und fast genauso hohe Schneeberg, der im Regenrückhaltebecken auf dem Firmengelände während der heftigen Schneefälle Anfang Januar aufgetürmt worden war, ist Geschichte. Der Schnee hat am vergangenen Mittwoch endgültig gegen die Sommersonne verloren, das letzte Häufchen ist verschwunden.

In Kooperation mit der „Schwäbischen Zeitung“ hatte Dethleffs ein Gewinnspiel im Internet ausgelobt: Nutzer der Facebook-Seite des Unternehmens sollten schätzen, wie lange es braucht, bis der „Mount Dethleffs“ abgeschmolzen ist. Und tatsächlich tippten sechs Gewinnspielteilnehmer richtig auf den 8. August. „Da aber nur einer gewinnen kann, musste das Los entscheiden: Hubert Tschugg gewinnt fünf Tage ein Dethleffs-Reisemobil von McRent“, gab Anita Lorenscheit, zuständig für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit, am Donnerstag um 15.03 Uhr bekannt.

Der Gewinner jubelte keine zwei Stunden später, punkt 17 Uhr zurück: „Juhuuuuuu! Manchmal kann man Glück haben – vielen Dank.“ Sein Facebook-Profil outet ihn für „Nicht-Befreundete“ als einen von zwei Allgäuer Brüdern, die sich „auf Anbau und Verkauf von Belüftungsheu spezialisiert“ haben.

Das „Mount Dethleffs“-Gewinnspiel hatte im Internet 32 532 Personen erreicht, bis zum „Rateschluss“ Ende April wurde es auf Facebook 76 mal geteilt, es gab 196 „Likes“ und 895 Kommentare. Ein Nutzer schrieb: „Sonst helfe ich mit einem Föhn.“ Ein anderer kündigte an: „Zum Fahrsicherheitstraining spende ich ein Gipfelkreuz.“

An Tipps für den endgültigen Schmelzzeitpunkt nannten zehn Nutzer den April, auf den Mai tippten 65, den Juni hielten 117 für wahrscheinlich, den Juli 89, unter den 80 August-Tippern war schließlich Hubert Tschugg. Dass sie nicht gewonnen haben, wissen außerdem 40 September-, 16 Oktober-, fünf November und vier Dezember-Tipper. Dass der „Mount Dethleffs“ bis ins kommende Jahr überdauert, hielten zwölf Personen für möglich. Und einer tippte gar auf das Jahr 2021.

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