David Amann zum „Energie-Papst“ gekürt

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Kernmannschaft der Energiesparberater. (Foto: Schmid)

Schüler der Realschule und des Gymnasiums Isny haben im Rahmen des Energiegipfels den von ihnen erarbeiteten Energiepreis vorgestellt und luden gleichzeitig zum Mitmachen ein. In einem Grußwort sagte Karl Immler: „Man denkt doch immer, Energie sei etwas Großes für die ganz Großen. Die Schüler machen uns klar, dass Energie auch etwas Kleines, etwas Handgreifliches ist, an dem sich jedermann beteiligen kann, wenn es ums Energiesparen geht.“

30 junge Leute haben sich ein Jahr lang zu Energiesparberatern ausbilden lassen durch Fortbildungswochenende, Vorträge, Firmenbesuche, durch Gespräche und Lektüre. Die beiden Lehrer Florian Berger und David Amann haben die Schüler dabei begleitet, gefordert und gefördert. Amann wurde deshalb beim Energiegipfel im Kurhaus zum „Energie-Papst“ gekürt. Lehrer Amann selbst ist voll des Lobs über seine Schützlinge: „Sie engagieren sich ehrenamtlich, übernehmen Verantwortung für sich selbst und für unser aller Zukunft.“

Die Stadt hat mit Unterstützung von Sponsoren Anreize zum Energiesparen vorgegeben und mit einem Geldbetrag ausgestaltet: Den Energiesparpreis gewinnt derjenige, der seinen Stromverbrauch im Wettbewerbszeitraum am deutlichsten senkt. Wettbewerbszeitraum ist vom 1. Mai bis 31. Januar 2014.

Anmeldung im Bürgerbüro

Sogenannte Meilensteinpreise gewinnen solche, die zehn Prozent Stromeinsparung schaffen. Mit dem Sonderpreis wird der nachhaltigste Haushalt prämiert, der also Energie spart in allen Bereichen des Alltags. Mitmachen können alle Isnyer Haushalte, Familien und Einzelpersonen (Anmeldung bis zum 30. April im Bürgerbüro oder per E-Mail an energiesparpreis@isny.de ).

Die Refi- und BEI-Chefs Hellen Maus und Manfred Behrning betonten im Rückblick auf den Energiegipfel: „Wir haben gelernt, dass Energiesparen die größte Ressource der Energiewende ist, ohne Lebensqualität einzubüßen. Es ist vorrangige Aufgabe für alle. Wenn sich hier auch junge Leute mit Begeisterung einbringen, ist dies der richtige Weg für das Thema, auch um Erwachsene mitzunehmen, in der Familie und später im Beruf. Jugendliche sind die Multiplikatoren von morgen.“

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