Beim Seniorennachmittag ist das Kurhaus Isny voll

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 Das Foto zeigt (von links, vorne) Paul Haas, Lorenz Ruthart und Rolf Gähde; (hinten): Manfred Schlitter, Gerhard Wohlleben, Wal
Das Foto zeigt (von links, vorne) Paul Haas, Lorenz Ruthart und Rolf Gähde; (hinten): Manfred Schlitter, Gerhard Wohlleben, Walter Scholze, Vefi Krapf, Wendelin Drexel und Bürgermeister Rainer Magenreuter. (Foto: WS)
Walter Schmid

Wenn Manfred Schlitter von der Stadtverwaltung im Herbst die Isnyer Senioren zum städtischen Seniorennachmittag einlädt, ist das Kurhaus voll. Jeder Besucher bekommt am Eingang einen Kaffee und Kuchen-Gutschein in die Hand gedrückt, und so flitzen die Damen des Kurhaus-Restaurants den ganzen Nachmittag durch die Reihen und bedienen freundlich. Es fehlt an nichts. Manfred Schlitter hatte wieder ein buntes Programm organisiert, damit keine Langeweile aufkam.

„Und zwischendurch soll Gelegenheit sein zur Begegnung und Gesprächen an den Tischen“, so der Wunsch des Organisators. Zwischendurch spielte die Tanzkapelle Roland Katzschke Stücke aus ihrem fast unerschöpflichen Repertoire. Eine Laientanzgruppe aus Ravensburg trat auf und auch einige blumengeschmückte Kinder der Tanzschule Elif-Suzan Zeh. Martin Möslang präsentierte in breitestem Schwäbisch in Versform die Bitte eines ledigen Jungbauern ans Christkindle, dass es ihm zu Weihnachten eine tüchtige Bäuerin schenken möge.

Hannelore Sieling, Vorsitzende des Behindertenbeirats, stellte hintersinnige Fragen an die rund 200 Besucher: „Was ist der größte Nachteil im Ruhestand?“ Und sie gab auch gleich die Antwort dazu: „Dass man keine Zeit mehr hat.“ Passend dazu: „Wie viele Senioren braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?“ Antwort: „Einen, aber es kann den ganzen Tag dauern“

Renate Metzer, Vorsitzende des Stadtseniorenrats präsentierte in einer Dia-Show die Bilder des Fotowettbewerbs 2019 und ehrte die drei Gewinner mit kleinen Geschenken: Martin Bäuml, Thomas Hirsch und Hera Reich. Metzlers Kommentar dazu: „Die Bilder zeigen überzeugend das Glück, in dieser schönen Stadt leben zu dürfen.“

Auch Bürgermeister Rainer Magenreuter nahm sich Zeit und erzählte aus einem vollgepackten Jahr mit den Kommunal- und Kreistagswahlen, von der neuen Zusammensetzung des Stadtrats, den aktuellen Bauprojekten und den neuen Wohngebieten. Alte Tradition ist es, die ältesten Besucher zu beschenken und zu ehren. Spätestens ab 90 Jahren müsse man das Alter nicht mehr verheimlichen – man dürfe stolz und dankbar für eine robuste Gesundheit sein. Die Älteste dürfte Vefi Krapf gewesen sein mit 95 Jahren. Ihr folgen Paul Haas, Rolf Gähde, Lorenz Rudhart, Gerhard Wohlleben, Walter Scholze und Wendelin Drexel.

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