Alexander Fürst von Quadt als Ortsvorsteher verabschiedet

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Schwäbische Zeitung

Zehn Jahre lang war Alexander Fürst von Quadt Ortsvorsteher von Rohrdorf und auch Stadtrat in Isny. Jetzt ist er von Bürgermeister Rainer Magenreuter verabschiedet und mit der Ehrenmedaille der Stadt Isny „600 Jahre Freie Reichsstadt“ ausgezeichnet worden. Bei der Kommunalwahl im Mai hatte von Quadt nicht mehr kandidiert.

In seinen zehn Jahren habe sich viel getan in Rohrdorf, erklärte Magenreuter bei der Verabschiedung: Baugebiet, Sportplatzverlegung, Dorfbrunnen, der Wanderparkplatz in Eisenbach, Sanierungsmaßnahmen in Grundschule und Sporthalle, im Vereinsheim und im Theatersaal und der Kauf des angrenzenden Hauses – es sei einiges gewesen, was in dieser Zeit auf den Weg gebracht werden musste.

Nicht zuletzt gab es 2013 und 2014 zwei Hochwasser, die eine Sanierung des Dorfbachs nach sich zogen – ein Thema, das auch Maximilian Boneberger, den Nachfolger als Ortsvorsteher, noch länger beschäftigen werde, merkte Magenreuter an, ebenso der Kindergarten. Der Bürgermeister dankte dem Scheidenden und betonte, dass er in Ortschafts- und Gemeinderat viel erreicht habe: „Es hat mit Ihnen immer viel Spaß gemacht.“

„Ich habe nach meinem Amtsantritt schnell festgestellt, dass mir eine gute Mannschaft zur Verfügung steht“, erklärte von Quadt, „ohne ihre Hilfe hätte ich mein Amt nicht ausfüllen können“, dankte er allen für die gute Zusammenarbeit, zuvorderst Silvia Kahl als Ortschaftssekretärin. „Sie war nahezu überlebenswichtig für mich als Reingschmeckter.“ Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, sei unkompliziert gewesen und habe Freude gemacht, namentlich dankte er Magenreuter und Kämmerer Werner Sing, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen Rohrdorfs gehabt hätten.

Stadtrat Alexander Sochor dankte im Namen der CDU-Fraktion, die fachliche Kompetenz werde fehlen, von Quadt habe „ausgleichend und mit Vernunft auf uns eingewirkt.“ Mit seinem Humor habe er geholfen, schwierige Situationen zu meistern.

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