SV Immenried feiert ausgelassen seinen 40er

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Hoch die Tassen: Zum Jubiläum bekamen Gründungsmitglieder und ehemalige Funktionäre gravierte Gläser.
Hoch die Tassen: Zum Jubiläum bekamen Gründungsmitglieder und ehemalige Funktionäre gravierte Gläser. (Foto: martin)
Paul Martin

Ein ganzes Wochenende voller Fußball und Freude über das, was in den vergangenen 40 Jahren sportlich auf die Beine gestellt wurde: Von Freitag bis Sonntag feierte der Sportverein Immenried sein 40-jähriges Bestehen mit allerlei Turnieren.

Das „Er-und-Sie-Turnier“ hat am Freitagabend den Reigen der Jubiläumsturniere eröffnet. Das Prozedere ist simpel, aber spannend und eignet sich durch so manchen Twist perfekt zum Mitfiebern: Eine „Er-Mannschaft“ und eine „Sie-Mannschaft“ – also Herren und Damen – schließen sich zusammen und treten gemeinsam an. Von jeder Spielgemeinschaft spielen zuerst zehn Minuten lang die Männer, die dann den Frauen für weitere zehn Minuten den Platz überlassen. Der Spielstand wird von den Herren übernommen. Nach langem Ringen haben schließlich die Herren und Damen des SV Deuchelried das Turnier gewonnen. Nervenkitzel pur war davor im Finale geboten: Gefühlt ewig waren der SVD und ihre Gegner, die Herren der SGM Dietmanns/Hauerz und die Immenrieder B-Mädels, im Finale gleich auf. Auch die ersten zehn Bälle vom Elfmeterpunkt aus änderten daran nichts, bis beim elften Schützen die Entscheidung fiel.

Eine noch zentralere Rolle spielte der Elfmeterpunkt dann am Samstag. „Mit über 50 Mannschaften haben wir hier in der Ecke so ziemlich das größte Elfmeter-Turnier“, freute sich Ramona Rösler aus dem Vorstand des SVI. Auf dem Immenrieder Sportplatzgelände sorgte die „Meisterschaft des Elferbolzens“ jedenfalls für ordentlich Gaudi. Damit war auch nicht Schluss, als das Team „Don Promillo“ aus Wohmbrechts das Turnier für sich entschied: Bei Barbetrieb wurde bis tief in die Nacht – wie auch schon am Freitag – im Festzelt gefeiert.

Ein „Get togehther“mit vielen Ehemaligen

Ganz offiziell wurde das Jubiläum am Sonntagvormittag begangen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die örtliche Musikkapelle mit ihrem Dirigenten Heribert Gut. Außerdem war der Festakt – wie Vorstandsmitglied Markus Kling es formulierte – ein „Get togehther“ von Gründungsmitgliedern, (Ex-)Trainern, sowie früheren und aktuellen Funktionsträgern. Die Ehemaligen wurden mit einer Glastasse beschenkt. Die SVI-Gravur durfte hierbei nicht fehlen.

Landtagsabgeordneter Raimund Haser aus Immenried dankte in seiner Festrede „allen Vorständen und Ehemaligen, sowie allen, die die Bälle aufpumpen und die Linien ziehen“. Kißleggs Schultes Dieter Krattenmacher würdigte den SVI als „eine Bewegung“ und verwies auf das „hohe Ansehen des Vereins im Ortschaftsrat und im Gemeinderat“, ohne das die Sanierung der Sanitäranlagen für Sportler im Dorf „sicher nicht so gut funktioniert“ hätte. Ortsvorsteher Martin Müller blickte zurück: „40 Jahre, das ist eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass damals noch der erste FC Köln Bundesliga-Meister wurde.“

Mit einem weiteren Spaß-Turnier wurde das Festwochenende am Sonntagnachmittag abgeschlossen: Beim „Human Soccer“ standen sich befreundete Vereine des SVI im lebensgroßen Tischkicker gegenüber. „Wir haben das nicht groß ausgeschrieben. Das soll was fürs Dorf und die Vereine von hier sein“, erklärte Ramona Rösler. Die familiäre Spielgemeinschaft „Kopf/Rösler“ hat sich hierbei gegen das Team des Immenrieder Theaters durchgesetzt. Rösler, die an der Organisation maßgeblich beteiligt war, zeigte sich mit dem gesamten Wochenende zufrieden: „Es hat alles echt gut gepasst und gab keine nennenswerten Zwischenfälle.“ Ein gelungener Geburtstag.

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