Mehrere Stromausfälle in Horgenzell und Ravensburg

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 Zwei Störungen im 20000-Volt-Netz haben am Mittwoch für meist kürzere Stromausfälle in Horgenzell sowie im Südwesten von Ravens
Zwei Störungen im 20000-Volt-Netz haben am Mittwoch für meist kürzere Stromausfälle in Horgenzell sowie im Südwesten von Ravensburg gesorgt. (Foto: Symbol: dpa/Bernd Settnik)
Schwäbische Zeitung

Zwei Störungen im 20 000-Volt-Netz haben am Mittwoch für meist kürzere Stromausfälle in Horgenzell sowie im Südwesten von Ravensburg gesorgt und hielten die Bereitschaftsteams von Netze BW und TWS Netz in Atem.

Zunächst kam es nach Angaben der Netze BW GmbH um 10.17 Uhr zu einem Defekt bei einer Schaltmaßnahme der TWS Netz im Süden der Stadt Ravensburg, der einen weiteren auf einer Leitung der Netze BW bei Sammletshofen auslöste.

Betroffen vom Stromausfall in dem Gebietsstreifen von Wilhelmskirch über Dürnast bis Appenweiler waren damit auch einzelne Anschlüsse im Netz des Regionalwerks.Innerhalb weniger Minuten gelang es den Bereitschaften, in Abstimmung mit der Zentralen Leitstelle der Netze BW in Ravensburg die Versorgung nach Umschaltungen größtenteils wieder herzustellen, so das Presseschreiben.

Aufgrund im Anschluss eingetretener, starker Spannungsschwankungen schalteten die TWS vorsorglich den Leitungsabschnitt zwischen Dürnast und Taldorf noch einmal vorübergehend ab. Länger gedulden mussten sich außerdem einige nur im Stich versorgte Haushalte rund um die Fehlerstelle bei Sammletshofen: Die musste durch das Monteurteam sofort repariert werden, bevor dort um 13.56 Uhr wieder zugeschaltet werden konnte.

Um 12.21 Uhr kam es unabhängig davon noch zu einem Kurzschluss im Netz im Raum Horgenzell, der vor allem in Zogenweiler und Wolketsweiler sowie einigen wenigen Anschlüssen in Ravensburg zu spüren war, so der Stromversorger. Nach knapp einer Stunde konnte auch hier nach Schaltmaßnahmen die Versorgung weitestgehend wieder hergestellt werden.

Im direkten Umfeld des fehlerhaften Abschnitts bei Zogenweiler war aus Sicherheitsgründen noch eine Leitungskontrolle erforderlich, die aber keinen eindeutigen Befund ergab. Seit 13.52 Uhr herrscht wieder Vollversorgun, heißt es abschließend in dem Pressebericht.

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