Künftig könnte es im Horgenzeller Ortsbild weniger Freileitungs-Stromkabel und Dachständer geben – dank der Beteiligung der Gem
Künftig könnte es im Horgenzeller Ortsbild weniger Freileitungs-Stromkabel und Dachständer geben – dank der Beteiligung der Gemeinde an der Netze BW. (Foto: Elke Oberländer)

Mitmachen dürfen Kommunen, in denen die Netze BW sowohl Eigentümerin als auch Netzbetreiberin des örtlichen Strom- und Gasnetzes ist. Das Beteiligungsmodell läuft über eine eigens gegründete Beteiligungsgesellschaft Netze BW. Deren Geschäftsführung übernimmt ein Vertreter der EnBW und ein Vertreter der beteiligten Kommunen. Mindestens 200 000 Euro müssen die Kommunen dafür aufbringen. Die Maximalbeteiligung hängt ab von Einwohnerzahl und Energiemenge.

Der Eintritt in die Beteiligungsgesellschaft ist zum 1. Juli 2020 oder zum 1. Juli 2021 möglich. Für ihre Anteile bekommen die Kommunen 3,6 Prozent pro Jahr als Rendite – bis Ende des Jahres 2024. Danach wird die Rendite neu festgelegt. Die Kommunen können dann ihre Beteiligung fortsetzen, erhöhen oder kündigen.

Wer seinen Anteil kündigt, bekommt ihn in voller Höhe zurück. Das verspricht die EnBW auch für den Fall, dass der Wert der Netze BW bis dahin gesunken ist. Dieses Versprechen gilt jedoch nicht, wenn es „zu wesentlichen Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen“ kommt. Das können zum Beispiel Änderungen der Energiegesetze sein. Die Anlage birgt also ein gewisses unternehmerisches Risiko für die Kommunen. Im Fall einer Insolvenz der Netze BW würde jedoch die EnBW einspringen, versichert Stefan Dangel, Kommunalberater der Netze BW, im Horgenzeller Gemeinderat. (elo)

In Städten und Gemeinden wirbt die EnBW derzeit dafür, dass sich die Kommunen an ihrer Tochtergesellschaft Netze BW GmbH beteiligen. Über Vorteile und Risiken dieser Geldanlage.

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Mitmachen dürfen Kommunen, in denen die Netze BW sowohl Eigentümerin als auch Netzbetreiberin des örtlichen Strom- und Gasnetzes ist. Das Beteiligungsmodell läuft über eine eigens gegründete Beteiligungsgesellschaft Netze BW. Deren Geschäftsführung übernimmt ein Vertreter der EnBW und ein Vertreter der beteiligten Kommunen. Mindestens 200 000 Euro müssen die Kommunen dafür aufbringen. Die Maximalbeteiligung hängt ab von Einwohnerzahl und Energiemenge.

Der Eintritt in die Beteiligungsgesellschaft ist zum 1. Juli 2020 oder zum 1. Juli 2021 möglich. Für ihre Anteile bekommen die Kommunen 3,6 Prozent pro Jahr als Rendite – bis Ende des Jahres 2024. Danach wird die Rendite neu festgelegt. Die Kommunen können dann ihre Beteiligung fortsetzen, erhöhen oder kündigen.

Wer seinen Anteil kündigt, bekommt ihn in voller Höhe zurück. Das verspricht die EnBW auch für den Fall, dass der Wert der Netze BW bis dahin gesunken ist. Dieses Versprechen gilt jedoch nicht, wenn es „zu wesentlichen Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen“ kommt. Das können zum Beispiel Änderungen der Energiegesetze sein. Die Anlage birgt also ein gewisses unternehmerisches Risiko für die Kommunen. Im Fall einer Insolvenz der Netze BW würde jedoch die EnBW einspringen, versichert Stefan Dangel, Kommunalberater der Netze BW, im Horgenzeller Gemeinderat. (elo)

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