Horgenzell beantragt beim Landkreis neue Regiobuslinie

 Eine neue Regiobuslinie von Mengen über Horgenzell nach Friedrichshafen soll Berufspendler zum Umstieg auf den öffentlichen Per
Eine neue Regiobuslinie von Mengen über Horgenzell nach Friedrichshafen soll Berufspendler zum Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr motivieren. (Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)
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Eine neue Regiobuslinie von Mengen über Horgenzell nach Friedrichshafen könnte viele Berufspendler zum Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr motivieren. Das sagt Horgenzells Hauptamtsleiter Andreas Flach. Der Horgenzeller Gemeinderat hat sich kürzlich dafür ausgesprochen, beim Landkreis eine solche Regiobuslinie über Hohentengen, Ostrach, Königseggwald, Riedhausen, Wilhelmsdorf, Horgenzell und Oberteuringen einzurichten.

Hintergrund ist ein Förderprogramm des Landes, mit dem ein Netz von Regiobuslinien aufgebaut werden soll. Die Buslinien sollen abseits liegende Mittel- und Unterzentren an das Schienennetz anbinden sowie Lücken im Schienennetz schließen. Vorgesehen ist, dass qualitativ hochwertige Busse auf direkter und schneller Linienführung von 5 bis 24 Uhr mindestens stündlich verkehren. Zum Konzept gehören fahrgastfreundliche Anschlüsse an die Schiene – und dass diese Anschlüsse zuverlässig erreicht werden.

Zuständig für den Busverkehr sind in Baden-Württemberg die Stadt- und Landkreise. Das Land beteiligt sich finanziell, wenn die Förderkriterien erfüllt sind. Wichtige Voraussetzung für die geplante neue Buslinie ist die Anbindung an Zollern- und Donaubahn am Bahnhof Mengen sowie in Friedrichshafen der Anschluss an Hafen und Flughafen.

Hauptamtsleiter Flach geht davon aus, dass eine Regiobusstrecke von Mengen nach Friedrichshafen bei den Fahrgästen gut ankommen und sich nachhaltig etablieren würde.

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