Telekom will Glasfaser ins Gewerbegebiet Gullen legen

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Schwäbische Zeitung

Im Gewerbegebiet Gullen in Grünkraut haben die mehr als 40 Unternehmen die Chance, sich kostenlos ans Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom anschließen zu lassen. Wenn sich bis zum 15. Juli rund 30 Prozent der dort ansässigen Firmen für einen Glasfaseranschluss der Telekom entscheiden, wird das Gewerbegebiet in 2019 ausgebaut, teilt die Telekom mit. Zudem würden die Firmen den Einbau des Gigabit-Anschlusses ohne zusätzliche Kosten erhalten.

Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Die Telekom wird dafür mehr als 40 Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmensstandorte direkt an das Glasfasernetz anbinden. Dabei wird laut Mitteilung beim Gewerbegebietsausbau in Grünkraut unter anderem das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Es sei zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führe zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Holger Lehr, für den Breitbandausbau in Grünkraut zuständiger Bürgermeister, über die Ausbauinitiative: „Eine schnelle Internetanbindung mit ausreichender Bandbreite ist heutzutage ein wesentliches Standortkriterium für jedes Unternehmen jedweder Branche. Die Gemeinde Grünkraut ist sowohl an zunehmenden Angeboten von Breitbandanschlüssen für Gewerbebetriebe und private Haushalte wie auch an einem nachhaltigen Ausbau des Glasfasernetzes im Gemeindegebiet interessiert. Mit dieser zukunftsfähigen Infrastruktur wird die Attraktivität auch des Gewerbegebietes Gullen deutlich gestärkt.“

Und Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland, ergänzt: „Wir freuen uns, unseren Geschäftskunden zukünftig Glasfaseranschlüsse im Gewerbegebiet anbieten zu können. Wir werden das Projekt zügig umsetzen und die Betriebe mit modernster Technik versorgen.“ Die Digitalisierung der Wirtschaft sei eine riesige Herausforderung für Deutschland. „Das wissen wir und forcieren speziell für die Gewerbegebiete den Glasfaserausbau.“

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