„Buch ist Dokument der Zeitgeschichte“

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Josef Jehle (rechts) sprach Wolfram Benz in Vertretung von Bürgermeister Köberle für das „Dokument der Zeitgeschichte“ Lob und D
Josef Jehle (rechts) sprach Wolfram Benz in Vertretung von Bürgermeister Köberle für das „Dokument der Zeitgeschichte“ Lob und D (Foto: Stiller)
Redakteurin/DigitAalen

Der Geschichts- und Heimatverein Eglofs hat am Sonntag gemeinsam mit Autor Wolfram Benz den Bildband über Eglofs vorgestellt. Den musikalischen Part im Eglofser Dorfstadel lieferte die „Megletzer Stubenmusik“. Die Redner sprachen von dem Band als ein „Dokument der Zeitgeschichte“.

Gerade mal zwei Jahre ist es her, dass Wolfram Benz den Bildband über Argenbühl als die „Gemeinde im sonnigen Allgäu“ zusammenstellte. Nun war es das lieb gewordene Eglofs, dem sich Benz seit dem Frühjahr mit großem Einsatz und der Kenntnis von Land und Leuten zugewandt hatte. Entstanden ist ein Buch, das als „aktuelles Heimatkundebuch“ gedacht ist. „Es kann kommenden Generationen ein Stück Geschichte aufzeigen“, so der Autor selber. Und Karl Stiefenhofer, Vorsitzender des herausgebenden Geschichts- und Heimatvereins, empfahl, im „Spiegelbild des Dorfes“ immer wieder gerne nachzublättern.

„Wie der Bildband über Argenbühl in jeden Haushalt gehört, so gehört dieser in jede Eglofser Familie“, zeigte sich Willi Vochezer überzeugt. Er, der als ehemaliger Eglofser Schulleiter und Kollege von Wolfram Benz als Korrektor aufgetreten war, glaubte, dass gerade die gesellschaftlichen Veränderungen das vorliegende Werk so wertvoll mache. „Das Buch kann in absehbarer Zeit als historisch gewertet werden“, so das Fazit von Vochezer.

Nachdem Verleger Dr. Elmar Holzer in seinen Dank an Wolfram Benz auch Mitstreiterin Pamela Benz eingeschlossen hatte, war es an Benz selber, den Aufbau des Bandes anhand der einzelnen Bilder zu kommentieren. Schnell wurde dabei klar, dass der pensionierte Lehrer mit viel Herzblut an die selbst gestellte Aufgabe gegangen war.

Ob geschichtlicher Hintergrund, die Bildungseinrichtungen oder der Abschnitt über Wirtschaft, Handwerk und Kunst – kein Bereich des 1500 Einwohner zählenden „schönsten Dorfes in Baden-Württemberg“ darf fehlen. So auch nicht das Brauchtum und die Vereine, die zum Ablauf des Kalenderjahres einfach dazugehören.

Besonders gut gelungene Zeugnisse von Fauna und Flora, Seen und Wälder, Kirchen, Kapellen und Bauernhäusern mit ihrer unverwechselbaren Umgebung machen den Band zu einem kleinen Kunstwerk.

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