Neues Haus, neues Programm

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 Unduzo treten mit ihrem A-cappella-Programm „Schweigen Silber – Reden Gold“ auf.
Unduzo treten mit ihrem A-cappella-Programm „Schweigen Silber – Reden Gold“ auf. (Foto: Pascal Jesser)
Schwäbische Zeitung

Die ersten Probeläufe in der „Baustelle Dorfgemeinschaftshaus“ im Herbst 2018 sind erfolgreich gewesen, jetzt freut sich der Bodnegger Kulturverein (Boku) auf sein 44. Halbjahresprogramm im nagelneuen Haus. Es steht laut Pressemitteilung voll im Zeichen der Musik, die in der Ausweichphase etwas zu kurz gekommen sei.

Zur Abrundung des Tages der offiziellen Eröffnung, am Samstag, 12. Januar, stellt Mike Jörg um 20 Uhr wie seit vielen Jahren bei seinem satirischen Jahresrückblick die Frage „Wa(h)r was?“. Die laufende Ausstellung im Rathaus, „Bodnegg im Wandel“, wird bis Mittwoch, 23. Januar, verlängert, nahtlos schließt sich die neue mit dem aus der Partnergemeinde Vouvry stammenden Sam Voltolini an. Der Künstler und Architekt, ein nationaler und international Preisträger, wird Zeichnungen und Malerei zeigen und bei der Vernissage am Sonntag, 27. Januar, um 11 Uhr persönlich anwesend sein.

Preisgekrönte A-cappella-Musik

Eigentlich hätten sie laut Mitteilung schon zur geplanten Eröffnung im September als musikalischer Höhepunkt auftreten sollen: Unduzo, mit ihrem A-cappella-Programm „Schweigen Silber – Reden Gold“. Jetzt kommen die fünf Stimmen am 16. Februar zu Boku. Unduzo gewann 2016 den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, den Publikumspreis beim A-cappella-Award in Ulm und vier von sieben Kompositionspreisen des Deutschen Chorverbands.

Die Pflegestufe Null ist ein Quartett von vier Hobbymusikern aus der Region, die seit Jahrzehnten sowohl als Jazzmusiker im Old Time Jazz, aber auch in der Tanzmusik sowie in der Volksmusik in Oberschwaben und im Bodenseekreis unterwegs sind. Auf ihre alten Tage widmen sich die „staatlich geprüften Profirentner“ der „Klein-Klein-Kunst“, am 16. März in Bodnegg. Hierbei kokettieren die vier Herren mit ihrem Seniorendasein. Ihr aktuelles Programm hat den Titel „Vom Herrengedeck zum Seniorenteller“.

Am 13. April gastieren Dirk Werner & seine WunderBunt AG auf der Boku-Bühne. Sie bringen laut Veranstalter musikalisches Handwerk quer durch alle Stile und Epochen der Popmusik auf die Bühne. Bunt gemischt ist auch das Instrumentarium. Das E-Piano des Bandleaders sei das einzige elektronische Instrument. Ansonsten wird mit Bass, Gitarren, Akkordeon, Claviola, Melodica, Cajon und viel Percussion rein akustisch musiziert. Von Duo bis Sextett sei alles dabei, Instrumententausch inklusive.

Afrikanische Weltmusik gibt es am 11. Mai und ein Wiedersehen und -hören mit Adjiri Odametey und Band. Der Multi-Instrumentalist beherrscht Instrumente wie die Daumenklaviere Mbira und Kalimba, Kora, Balafon und Gitarre. Er schuf seinen eigenen individuellen Stil, immer im Bewusstsein seiner westafrikanischen Wurzeln. Der Musikreigen endet am 29. Juni mit einem Open Air und der Folkband Brekkie’s Inn im Biergarten des Gasthauses Nussbaumer.

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