Bürgermeister Christof Frick geht in dritte Amtszeit

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Schwäbische Zeitung
Bettina Musch

Im ersten Wahlgang am Sonntag stand es fest: Christof Frick hat das Vertrauen der Bodnegger zum dritten Mal bekommen und das mit einem beachtlichen Ergebnis von 657 Stimmen (71,81 Prozent). Seine Gegenkandidaten Raymond Mario Huber mit 123 Stimmen (13,4 Prozent) und Andreas Fischer von der Nein-Partei mit 38 Stimmen (4,1 Prozent ) konnten die Wähler dagegen nicht überzeugen.

Christof Frick strahlte und bedankte sich bei seinem Wählern für den Auftrag, die nächsten acht Jahre weiterhin als Bürgermeister im Bodnegger Rathaus sein zu dürfen. Von 2555 Wahlberechtigten waren 1042 Wählerinnen und Wähler zur Wahl gegangen, davon waren 915 Stimmen gültig. 657 Stimmen davon fielen auf Frick.

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis“, freute er sich. Es sei ein fairer Wahlkampf gewesen, richtete er den Dank an die Adresse von Raymond Mario Huber, seinem Gegenkandidaten, der im Gegensatz zum dritten Kandidaten Andreas Fischer, der erneut mit Abwesenheit glänzte, am Wahlabend zugegen war und aufmerksam die Stimmenauszählung verfolgt hatte. So ganz einfach war das für die drei Wahlteams des Innen- und Außenbereichs von Bodnegg und der Briefwahl nicht. Denn die Bodnegger waren offensichtlich mit der Auswahl von drei Kandidaten nicht zufrieden und setzten 22 alternative Namen mit immerhin 97 gültigen Stimmen auf die Stimmzettel. Bemerkenswert waren auch die 127 ungültigen Stimmen, immerhin zwölf Prozent der Wähler. „Man kann es in 16 Jahren einfach auch nicht allen recht machen“, meinte Christof Frick. Aber er versprach auch, die Kritik der Bürger anzunehmen und das Vertrauen zu rechtfertigen.

Die Schar der Gratulanten zog sich über den ganzen Schulhof des Bildungszentrums und auch etliche Kollegen von Frick hatten es sich nicht nehmen lassen, ihm zu gratulieren. Glückwünsche kamen von den Rathauschefs aus Vogt, Waldburg, Schlier, Neukirch, Horgenzell, Wolpertswende, Königseggwald und Altshausen. Die Musikkapelle aus Bodnegg gratulierte musikalisch, und der neue alte Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen, mit der großen Gratulantenschar anzustoßen.

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