Schüler präsentieren ihre Arbeiten im Seminarfach Ethik

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Schwäbische Zeitung

Seit einigen Jahren haben Schüler die Möglichkeit, im Wahlbereich eine besondere Lernleistung zu erbringen. Dazu dient der Seminarkurs, der in der Regel dreistündig ist und zwei Semester dauert. Dabei fertigen die Schüler eine schriftliche Arbeit an, die den wissenschaftlichen Anforderungen der Hochschule entsprechen muss und die in einem Kolloquium geprüft wird.

Die Ergebnisse müssen in einer öffentlichen Präsentation vor Publikum vorgestellt werden. Diese findet am Mittwoch, 11. Juli, ab 16.30 Uhr in der Aula des Studienkollegs St. Johann statt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen.

Sieben Schüler des Seminarfaches Ethik am Studienkolleg St. Johann wurden am Anfang des Schuljahres in die praktische Philosophie eingeführt und lernten die wichtigsten Philosophen der europäischen Geistesgeschichte kennen. Während dieser Zeit hatte jeder Teilnehmer ein Thema gefunden, in das er sich dann einige Monate lang vertiefte und das er in einer wissenschaftlichen Arbeit bearbeitete.

Sophia Müller befasste sich mit dem Thema Abtreibung aus verschiedenen Blickwinkeln – aus der rechtlichen, psychologischen und ethischen Sicht. Alina Nessensohn arbeitete an dem Thema „Organtransplantation und das Problem des Hirntodes“. Marleen Riedesser interessierte sich für das aktuelle Thema „Inklusion – Realität oder Wunschdenken“?. Ellen Weber durchleuchtete die ethische Seite der Todesstrafe.

Thomas Thanner beschäftigte sich mit der katholischen Kirche und ihrer Einstellung zum Nationalsozialismus. Joans Grießhaber schrieb über „Social Freezing – ein modernes ethisches Problem“. Nadja Laubheimer untersuchte die Waffengesetzgebung in den USA

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