Musical „König der Löwen“ macht Station in Beuren

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Nach Hamburg hat der Musikverein Beuren sein Publikum in diesem Jahr entführt. Unter dem Motto „Vom Hafen bis zur Reeperbahn“ erfuhren die Besucher des Musikballs nicht nur Interessantes über die Attraktionen der Hansestadt. „In Hamburg passiert nicht so viel wie bei euch im Allgäu. Und wir haben eine Million Einwohner!“ rief der Stadtführer erstaunt, nachdem er mit seiner Beurener Reisegruppe gespannt der Schnitzelbank gelauscht hatte. Florian und Harald Prinz sorgten für laute Lacher in der Turn- und Festhalle, als sie zahlreiche Anekdoten der Gemeindebürger auspackten. Und dies war nur ein Teil des Programms, der Musikverein bot am Samstag einen besonderen Ball: In einem kurzweiligen, die Lachmuskeln strapazierenden Theaterstück wurde der Vereinsausflug nach Hamburg gespielt. Herr Hansen, der Stadtführer, nahm seine Reisegruppe aus dem Allgäu und die Zuschauer mit und zeigte ihnen nicht nur den gewieften Händler auf dem Fischmarkt, der seine Ware zu „besonders günstigen“ Preisen an die arglosen Beurener brachte, sondern besuchte mit ihnen auch das spektakuläre Musical „König der Löwen“. Die kleinen und großen Zuschauer staunten, als Gazellen, Elefanten, der bekannte Pavian und natürlich Simba, der kleine Löwe, zum Teil live singend auf der Bühne umher tanzten.Eine weitere musikalische Darbietung gab es vom „Hamburger Knabenchor“, dem die Reisegruppe aufmerksam lauschte. Kaum erwarten konnten es die Musikanten, endlich in die berühmte Herbertstraße auf der Reeperbahn zu kommen. Dort torkelte ihnen die zuvor verloren gegangene „Jungschar“ entgegen. So manchem waren die Erlebnisse mit den tanzenden „Damen“ der einschlägigen Etablissements aber dann doch zu viel, und bald schon bestiegen die Beurener wieder den Bus in Richtung Heimat.Während der Umbauten des fantastischen Bühnenbilds sorgte die Band „Allgäu Schwung“ für Stimmung. „Bühnenbild und die gesamte Dekoration haben wir selbst gemacht“, erzählte Robert Prinz. Maßgeblich verantwortlich für die Bühnenbilder ist schon seit Jahren Gebhard Wesle, der mit viel Herzblut eine realistisch wirkende Kulisse schuf. Die abendliche Aufführung wurde um ein paar pikante und amüsante Szenen erweitert, und im Anschluss an diese gelungene Vorstellung füllten die Tanzbegeisterten schnell die Bühne. „Wir sind absolut zufrieden, ein wirklich toller Ball“, zog Vereinsvorstand Johannes Wagner stolz ein Resümee, ehe sich zum Schluss die Frage stellte: Welche Stadt machen die Beurener Musikanten wohl in diesem Jahr unsicher?

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