Helmfried Schäfer startet in seine dritte Amtszeit

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Der strahlende alte und neue Bürgermeister von Bergatreute, Helmfried Schäfer (Mitte), freut sich mit seiner Frau Silvia und Soh
Der strahlende alte und neue Bürgermeister von Bergatreute, Helmfried Schäfer (Mitte), freut sich mit seiner Frau Silvia und Sohn Frank über seine Wiederwahl. (Foto: Bettina Musch)
Bettina Musch

Keine Überraschung hat die Bürgermeisterwahl in Bergatreute ergeben: Helmfried Schäfer wurde von den Bergatreutern erneut zum Bürgermeister gewählt.

Schnell waren die Stimmen am Sonntag ausgezählt, und so konnte der Vorsitzende des Wahlausschusses, Josef Forderer, pünktlich um 19 Uhr verkünden, dass Helmfried Schäfer der alte und der neue Bürgermeister von Bergatreute ist.

Von 2530 Wahlberechtigten waren 1086 zur Wahl gegangen. Davon bekam Helmfried Schäfer 905 Stimmen und damit 87,78 Prozent. 55 ungültige Stimmen wurden festgestellt. Spitzenreiter von den alternativ angegebenen Namen auf den Wahlzetteln war Johannes Kieble mit 81 Stimmen und damit 7,4 Prozent. 45 Stimmen fielen auf weitere Namen, darunter fast der gesamte Gemeinderat.

Besseres Ergebnis als bei seinen Amtskollegen

Die Wahlbeteiligung lag bei 42,92 Prozent. Damit zwar etwas niedriger als vor acht Jahren, als sie bei 47,5 Prozent lag, aber im Vergleich zu den gerade bestätigten Amtsinhabern Holger Lehr in Grünkraut mit 36,1 Prozent und Peter Smigoc in Vogt mit 35,3 Prozent haben sich prozentual bedeutend mehr Bergatreuter zur Wahlurne begeben.

Während bei der letzten Bürgermeisterwahl vor acht Jahren in Bergatreute auch Spaßkandidaten wie Günter Jauch, Thomas Gottschalk oder Franz Beckenbauer auf den Stimmzetteln standen, nahmen die Bergatreuter den aktuellen Wahlgang wohl ernster.

Und am Ausgang interessiert zeigten sie sich ebenfalls, hatten sich doch mehr als 150 Gratulanten im Bürgersaal der Gemeindehalle versammelt. Gute Tradition bei Bürgermeisterwahlen ist es auch, dass sich die Amtskollegen einfinden. Und so waren neben den beiden CDU-Landtagsabgeordneten Raimund Haser und August Schuler auch die Bürgermeister aus der näheren, aber auch weiteren Umgebung zahlreich vertreten.

„Das Fernsehprogramm muss wohl miserabel sein“, scherzte Helmfried Schäfer in seiner Begrüßung der vielen Gäste und freute sich sichtlich über die hohe Wahlbeteiligung. „Ich freue mich sehr, dass so viele von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Das hat mich sehr berührt“, meinte er.

„Es ist viel getan und es ist noch viel zu tun“

Er bedankte sich bei seinen Wählern, seinen Mitstreitern, seiner Verwaltung – die sich täglich toll ins Zeug lege –, bei den 35 Vereinen der Gemeinde und dem Gemeinderat. „Es ist viel getan, und es ist viel zu tun“, so Schäfer in Richtung seines Rates. „Manchmal läuten dabei die Hochzeitsglocken und manchmal auch die Sturmglocke“, ließ er humorvoll durchblicken.

Großes Verständnis für seine viele Abwesenheit in den vergangenen 24 Jahren habe seine Frau gezeigt, bei der er sich ebenfalls bedankte. Musikalisch gratulierte die Musikkapelle, und die Bürgerstiftung Bergatreute sorgte für beste Bewirtung der Gäste.

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