Tabellenführer Berg empfängt abstiegsbedrohte Altheimer

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 Entschlossener Blick, klarer Fingerzeig: Andreas Frick und der TSV Berg streben nach dem Aufstieg in die Verbandsliga.
Entschlossener Blick, klarer Fingerzeig: Andreas Frick und der TSV Berg streben nach dem Aufstieg in die Verbandsliga. (Foto: Christian Metz)
Christian Metz

Landesliga-Spitzenreiter TSV Berg hat bereits am Freitag um 18.30 Uhr den FV Altheim zu Gast. Trainer Oliver Ofentausek will mit seinem Team an die gute Leistung beim 5:0 in Oberzell anknüpfen.

Beim FV Altheim stehen im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die Landesliga alle Zeichen auf Rückkehr in die Bezirksliga. Die Bilanz nach der Winterpause liest sich verheerend: Acht Niederlagen in Folge hat die Mannschaft kassiert - keine davon gegen ein Spitzenteam, sondern fast alle gegen die Konkurrenz in der unteren Tabellenhälfte. Die Altheimer haben das Toreschießen verlernt: Katastrophale 1:24 Tore aus den letzten sechs Partien stehen zu Buche. Dazu hat der FVA mit den Gegnern TSV Berg, FV Rot-Weiß Weiler, FV Ravensburg II, FV Biberach und VfB Friedrichshafen ein Hammer-Restprogramm – die Altheimer müssen also noch gegen alle vier Spitzenteams ran. Keine Frage: Für den Klassenerhalt bräuchte es für den aktuellen Drittletzten ein kleines Wunder.

Alles andere als eine Niederlage in Berg wäre bereits ein solches Wunder. Die Berger haben sich am vergangenen Freitag mit dem klaren Sieg in Oberzell und vor allem mit der Art und Weise, wie die Mannschaft im Derby aufgetreten ist, von allen Zweifeln freigeschwommen. „Es war sehr wichtig, dieses Zeichen zu setzen“, betont TSV-Trainer Oliver Ofentausek. „Zweimal 0:0, ein knapper Sieg gegen Leutkirch – da gab’s schon wieder Stimmen, die meinten: Vielleicht wackeln die.“

Dass zwei Tage später Verfolger Weiler beim FC Leutkirch unerwartet mit 1:3 patzte, „haben wir natürlich mitgenommen“, meint Ofentausek. „Die Mannschaft hat sich aber noch mehr über die eigene Leistung in Oberzell gefreut.“ Acht Punkte Vorsprung hat Berg jetzt an der Tabellenspitze – gegen Altheim kann sich das dominante Team der Liga höchstens selbst ein Bein stellen. „Hände in die Hosentaschen und denken: Das nehmen wir locker mit – das wird es nicht geben“, stellt der Trainer klar. „Das Restprogramm ist straff, es gibt überhaupt keinen Grund nachzulassen.“

Ofentausek will auch gegen den FVA wieder rotieren: „Was gegen Oberzell beeindruckt hat, war nicht nur die erste Elf. Wir haben eine starke Bank und eine gute Breite im Kader – das wollen wir nutzen.“

Ein erstes Endspiel um die Meisterschaft noch im Mai in Weiler – das hatte Trainer Ofentausek als Ziel ausgegeben. Nach dem vergangenen Wochenende liegt der TSV mehr denn je auf Kurs: „Wir lassen jetzt nicht mehr locker.“ Von neuen Verletzungen bleibt der Ligaprimus weiterhin verschont: Bis auf die bekannten Langzeitausfälle Pierre Hodapp und Sabrin Sburlea stehen Oliver Ofentausek alle Mann zur Verfügung.

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