Oberschwäbische Erde im Deutschen Bundestag

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Schwäbische Zeitung

Ein Stück Heimaterde aus Berg nach Berlin zu bringen – von dieser Möglichkeit hat der oberschwäbische Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser (FDP) (linkes Bild) Gebrauch gemacht. „Berlin ist jetzt um ein Stück Oberschwaben reicher“, berichtet Strasser, der besonders die Botschaft des Kunstwerks schätzt. „Die im Biotop wachsenden Pflanzen symbolisieren die gesellschaftliche und politische Vielfalt unseres Landes und werden nun durch die hinzugekommene Erde aus Berg noch etwas bunter wachsen.“ Erfreut zeigt sich auch der Berger Bürgermeister Helmut Grieb (rechtes Bild, rechts), der die Erde mit Benjamin Strasser in Berg zusammengetragen hatte: „Berg ist nun nicht nur durch einen Abgeordneten, sondern auch durch heimische Erde im Zentrum Berlins vertreten. Das ist ein wunderbares Symbol für die Bindung unserer Gemeinde in die Hauptstadt.“ Seit 2000 haben die Mitglieder des Deutschen Bundestages die Chance, für das Kunstprojekt „Der Bevölkerung“ (oben) Erde aus ihren Wahlkreisen nach Berlin zu bringen. In einem Lichthof des Reichstaggebäudes wurde für das Kunstprojekt ein großer Trog installiert, aus dessen Mitte in weißen Neonlichtbuchstaben die Worte „Der Bevölkerung“ nach oben strahlen. Sie sind von allen Etagen des Gebäudes aus zu lesen. Seit 18 Jahren entwickelt sich im Herzen des Parlaments das frei wachsende Biotop, das über die Beigabe von Erde aus den Wahlkreisen völlig frei von weiteren Eingriffen bleibt. Fotos: FDP

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