Berg will weitere Urnengräber schaffen

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Peter Engelhardt

Der laut Bürgermeister Helmut Grieb „sprunghaften Entwicklung“ weg von der herkömmlichen zur Urnenbestattung wird die Gemeinde Berg auch heuer wieder Rechnung tragen. Geplant ist die Neuanlage eines Urnenfeldes im südöstlichen Teil des Friedhofes und die Erweiterung des bestehenden Urnenhains.

Allerdings wurde die Entscheidung darüber vertagt, nachdem der Gemeinderat dem Antrag von Berthold Ganal (CDU/Freie Wähler) zugestimmt hatte, zunächst einmal zu prüfen, ob vor der Schaffung neuer Grabstellen entstandene Lücken im bestehenden Gräberareal gefüllt werden können. Schon im Herbst vergangenen Jahres waren aufgrund großer Nachfrage 20 weitere Doppel-Urnenerdgräber geschaffen worden, die den Worten der Gemeindeverwaltung zufolge bis ins Jahr 2019 ausreichen werden. Doch sollte angesichts stetig steigender Nachfrage frühzeitig ein neuer Standort geplant und angelegt werden. Die Pläne werden noch mit der katholischen Kirchengemeinde abgestimmt. Auf der südöstlichen Fläche könnten weitere 20 bis 26 Urnendoppelgräber angelegt werden, wie es seitens der Verwaltung heißt.

Der Urnenhain war im Jahr 2011 zwischen der ersten und zweiten Terrasse angelegt und vom Weingartener Andreas Leicht mit rund 80 jeweils mit einem Wackenstein gekennzeichneten Grabstellen versehen worden, „bewacht“ vom „Berger Hirten“. Bereits damals war die östliche Fläche als Erweiterungsmöglichkeit in Betracht gezogen worden, geeignet zur Anlage von 30 weiteren Urnengräber. Damit wäre diese Fläche ausgeschöpft.

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