Berg erweitert Bestattungsangebot

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Peter Engelhardt

Die Gemeinde Berg wird weitere Verbesserungen auf ihrer Friedhofsanlage vornehmen. Einstimmig hat der Gemeinderat beschlossen, zwei neue Bestattungsformen anzubieten: die Bestattung unter erhaltenswerten Bäumen und die grundsätzlich pflegeleichte Erdbestattung. Erste infrage kommende Bäume hat die Verwaltung jetzt vorgestellt.

Dabei handelt es sich um einen Ginkgobaum, um den 16 Urnengräbern verteilt werden könnten, um eine Eibe, wo die Einlassung von zwölf Urnengräber möglich ist (in Abteilung A), und um einen am Hang stehenden Ahorn mit ebenfalls zwölf Gräbern. Um den Ginkgobaum herum werden beschriftete Bodenplatten angebracht, bei der Eibe und beim Ahorn sind Inschriften am Baumstamm vorgesehen.

Über mögliche weitere Standorte wird sich der Gemeindeausschuss für Umwelt und Natur Gedanken machen. Klaus Wurm (Berger Liste) hatte mehr Zeit zur Lösung der Standortfrage gefordert. Die künftigen Standorte müssten, so hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung, mit dem Kirchengemeinderat abgestimmt werden. Die Gestaltung der Grabkennzeichnung sowie die gärtnerische Pflege obliegen ausschließlich der Gemeinde, die namentliche Kennzeichnung kann von den Angehörigen selbst bestimmt und auf eigene Rechnung in Auftrag gegeben werden. Bei den pflegefreien Erdgräbern handelt es sich um Reihen- oder Wahlgräber, die in einem gesonderten Grabfeld liegen.

Wie Bürgermeister Helmut Grieb sagte, sollen die neuen Bestattungsformen ab Januar kommenden Jahres möglich sein. Gegen Jahresende wird der Gemeinderat dann über eine neue Friedhofsatzung und geänderte Gebühren zu entscheiden haben. Es sollen dabei die Grundlagen der Vorjahresbestimmungen gelten – einiges wird teurer, anderes jedoch billiger.

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