Baindt erweitert das Gewerbegebiet Mehlis

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 Im Gewerbegebiet Mehlis kosten die Bauplätze 190 Euro pro Quadratmeter.
Im Gewerbegebiet Mehlis kosten die Bauplätze 190 Euro pro Quadratmeter. (Foto: dpa/Lino Mirgeler)

In der Erweiterung des Wohngebiets Marsweiler Ost gibt es 13 Bauplätze von jeweils etwa 500 bis 600 Quadratmetern zu vergeben. Diese 13 Bauplätze werden nach dem sogenannten Einheimischenmodell vergeben. Bis vor wenigen Jahren versuchten die Kommunen, Zuzug aus anderen Gemeinden zu unterbinden, in dem sie die Kriterien für die Vergabe so hoch setzten, dass es für Auswärtige kaum möglich war, einen Bauplatz zu bekommen. Das war allerdings nicht europarechtskonform. Die Kriterien mussten angepasst werden. Jetzt dürfen örtliche Kriterien bei der Vergabe nur noch zu 50 Prozent einfließen. Auf den Bauplätzen sind laut Gemeinde Baindt bis zu zwei Wohneinheiten möglich, sprich: auch ein Doppelhaus. Weitere sechs Bauplätze sollen nach Höchstgebot vergeben werden, sagt Bürgermeisterin Simone Rürup. Diese Bauplätze sind dann zwischen 600 und 750 Quadratmeter groß, eines soll 900 Quadratmeter groß sein. (ric)

Das Gewerbegebiet Mehlis der Gemeinde Baindt ist jetzt um etwa 15 000 Quadratmeter angewachsen. Bei der Auswahl sollen auch ökologische Kriterien eine Rolle spielen

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In der Erweiterung des Wohngebiets Marsweiler Ost gibt es 13 Bauplätze von jeweils etwa 500 bis 600 Quadratmetern zu vergeben. Diese 13 Bauplätze werden nach dem sogenannten Einheimischenmodell vergeben. Bis vor wenigen Jahren versuchten die Kommunen, Zuzug aus anderen Gemeinden zu unterbinden, in dem sie die Kriterien für die Vergabe so hoch setzten, dass es für Auswärtige kaum möglich war, einen Bauplatz zu bekommen. Das war allerdings nicht europarechtskonform. Die Kriterien mussten angepasst werden. Jetzt dürfen örtliche Kriterien bei der Vergabe nur noch zu 50 Prozent einfließen. Auf den Bauplätzen sind laut Gemeinde Baindt bis zu zwei Wohneinheiten möglich, sprich: auch ein Doppelhaus. Weitere sechs Bauplätze sollen nach Höchstgebot vergeben werden, sagt Bürgermeisterin Simone Rürup. Diese Bauplätze sind dann zwischen 600 und 750 Quadratmeter groß, eines soll 900 Quadratmeter groß sein. (ric)

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