Urnengräber sind in Baienfurt stark gefragt

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Die Umgestaltung des Baienfurter Friedhofs ist ein Langzeit-Projekt. So legte das Planungsbüro Planstatt Senner, Überlingen, jetzt dem Gemeinderat ein Rahmenkonzept mit Maßnahmen vor, die in den nächsten fünf Jahren verwirklicht werden sollen.

In diesem Jahr will man eine Baumallee pflanzen, einen Baumhain mit Erdröhren für Urnenbestattungen anlegen und zwei Urnen-Gemeinschaftsinseln schaffen. Der Bedarf an Urnengräbern ist groß, nicht nur in Baienfurt. So wurden vergangenes Jahr an der Baienfurter Urnenwand 20 Plätze vergeben, 21 sind noch nicht belegt. Ähnlich sieht die Entwicklung bei den Baumgräbern aus, ebenfalls Urnengräber: Pro Jahr werden etwa zehn Baumgräber belegt, heißt es im Arbeitspapier der Gemeindeverwaltung. Im Grabfeld D sind noch acht Baumgräber frei. Sechs weitere können kurzfristig noch belegt werden. Allerdings sei es dann notwendig, statt bisher vier Gräber pro Baum acht zu belegen.

Der Rahmenplan des Büros Senner sieht für die nächsten fünf Jahre unter anderem auch ein weiteres Erdgemeinschaftsfeld, eine Urnenstele und Flächen für muslimische Gräber vor; Wasserstellen sollen saniert werden. Diein diesem Jahr geplanten Projekte werden nach Angaben des Büros Planstatt Senner rund 100 000 Euro kosten.

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