Diskussion um Kiesabbau: Was wird aus dem Trinkwasser für die Region?

Lesedauer: 7 Min
 Die Vorräte in der Kiesgrube Grenis bei Amtzell gehen zur Neige. Deshalb haben die Betreiber in der Nähe von Vogt ein neues Abb
Die Vorräte in der Kiesgrube Grenis bei Amtzell gehen zur Neige. Deshalb haben die Betreiber in der Nähe von Vogt ein neues Abbaugebiet beantragt. Darüber wird sehr emotional diskutiert. (Foto: Archiv: Philipp Richter)

Bezahlt wird das Gutachten vom Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt, sprich: von den Bürgern der beiden Gemeinden über den Wasserpreis. Dem Vorhaben hatten beide Gemeinderäte zugestimmt. Es wurde mit Kosten in Höhe von 100 000 bis 120 000 Euro veranschlagt. Laut Geologe Hermann Schad wird man diesen Kostenrahmen einhalten. Allein auf die fünf Bohrungen entfielen rund 80 000 Euro. Nach der öffentlichen Vorstellung am Montag werde er, so Zweckverbandsvorsitzender Günter A. Binder, das Gutachten an den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, die Verbandsversammlung und an das Landratsamt Ravensburg in Schriftform weitergeben.

Die ausführliche Vorstellung des geologischen Gutachtens mit allen Hintergründen und Details findet öffentlich am Montag, 6. Mai, um 19 Uhr in der Gemeindehalle in Baienfurt statt. Günter A. Binder, Vorsitzender des Zweckverbands Wasserversorgung und Baienfurter Bürgermeister, wird ein Grußwort sprechen. Danach wird Geologe Hermann Schad seine Ergebnisse präsentieren. Anwesend ist auch Rechtsanwalt Reinhard Heer von der „Kanzlei Eisenmann, Wahle, Birk & Weidner“ aus Stuttgart, der vom Zweckverband in dieser Sache beauftragt ist. Im Nachgang besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Ein Gutachten soll klären, ob ein möglicher Kiesabbau in Vogt negative Auswirkungen auf Trinkwasserquellen hat. Schwäbische.de kennt bereits die ersten Details des brisanten Gutachtens.

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Bezahlt wird das Gutachten vom Zweckverband Wasserversorgung Baienfurt-Baindt, sprich: von den Bürgern der beiden Gemeinden über den Wasserpreis. Dem Vorhaben hatten beide Gemeinderäte zugestimmt. Es wurde mit Kosten in Höhe von 100 000 bis 120 000 Euro veranschlagt. Laut Geologe Hermann Schad wird man diesen Kostenrahmen einhalten. Allein auf die fünf Bohrungen entfielen rund 80 000 Euro. Nach der öffentlichen Vorstellung am Montag werde er, so Zweckverbandsvorsitzender Günter A. Binder, das Gutachten an den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, die Verbandsversammlung und an das Landratsamt Ravensburg in Schriftform weitergeben.

Die ausführliche Vorstellung des geologischen Gutachtens mit allen Hintergründen und Details findet öffentlich am Montag, 6. Mai, um 19 Uhr in der Gemeindehalle in Baienfurt statt. Günter A. Binder, Vorsitzender des Zweckverbands Wasserversorgung und Baienfurter Bürgermeister, wird ein Grußwort sprechen. Danach wird Geologe Hermann Schad seine Ergebnisse präsentieren. Anwesend ist auch Rechtsanwalt Reinhard Heer von der „Kanzlei Eisenmann, Wahle, Birk & Weidner“ aus Stuttgart, der vom Zweckverband in dieser Sache beauftragt ist. Im Nachgang besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

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