Anti-Corona-Training an der Achtalschule funktioniert

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Siegfried Kasseckert

„Es funktioniert, wir sind zufrieden, wenn auch nicht alles durchsetzbar war.“ So beschrieb Rektor Andreas Lehle in der jüngsten Baienfurter Gemeinderatssitzung die Corona-Situation an der Achtalschule. Nicht alles sei ideal gelaufen, aber die Schule habe die vorgeschriebenen Vorgaben erfüllt, beantwortete Lehle eine Frage des G+U-Fraktionschefs Uwe Hertrampf.

So habe die Schule mit rund 500 Schülern und 100 Mitarbeitern insgesamt 15 verschiedene Schulzugänge, halte die Abstandsregeln ein und habe die Probleme in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung sehr gut gelöst, versicherte der Rektor.

Schüler „für die Bedeutung des Händewaschens sensibilisieren“

Auf Beschluss des Gemeinderats wurden im Mai zunächst im Sekundarbereich, dann auch für die Grundschule, Hygiene-Container aufgestellt. Eine freiwillige, von der Schulbehörde nicht vorgeschriebene Aktion, welche die Schüler „für die Bedeutung des Händewaschens sensibilisieren“ soll – man nannte es Hygiene-Training. Weil vor den Sommerferien nur ein Teil der Klassen am Unterricht teilnahm, kam es an den Containern selten zu Gedränge. Weil nach den Sommerferien aber alle Schüler wieder ohne gestaffelte Zeiten den Unterricht besuchen, komme es zu Wartezeiten vor den Containern.

Auf Wunsch der Schule werden die Container nur noch bis zu den Herbstferien genutzt und dann abgebaut. Auf Beschluss des Gemeinderats kündigte Baienfurt die Mietverträge bei der Firma Tomobil zum 30. Oktober für den Sekundarbereich und zum 30. November für die Grundschule.

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