„Abgedreht“ präsentiert Corona-Filme

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 Dreh in Uganda mit Teilnehmern aus Uganda und Deutschland.
Dreh in Uganda mit Teilnehmern aus Uganda und Deutschland. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

Das „Abgedreht“-Filmfestival kann stattfinden. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Veranstalterinnen und des Hoftheaters Baienfurt hervor. Am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr werden die nominierten Filme der Öffentlichkeit präsentiert und die Gewinner ausgezeichnet.

Mit dabei sein werden Ulrike und Berhard Stegemann von der AV Medien Film und Fernsehen GmbH, einer der größten Filmproduktionsfirmen in Baden-Württemberg. Moderiert wird der Abend von Uli Boettcher. Zwar sei das Festival aufgrund des reduzierten Platzangebotes bereits ausgebucht, allerdings werde das Festival in diesem Jahr auf den bekannten Portale live gestreamt.

Die beiden Veranstalterinnen Heidi Heist und Veronika Baum hätten lange nicht gewusst, ob das Filmfestival überhaupt stattfinden kann, heißt es in dem Schreiben. Denn viele Einreichungen seien in den letzten Jahren in Schulen und bei verschiedenen Workshops produziert worden, die in diesem Jahr aufgrund der Pandemie oft nicht stattfinden konnten.

Trotzdem hätten es einige junge Menschen geschafft, auch in der strengen Corona-Zeit sich filmisch kreativ zu betätigen. Die Ergebnisse zum Thema „Sicherheitsnadel“, aber auch andere Filme, die in der Zeit der Kontaktbeschränkungen entstanden sind, werden nun im Hoftheater Baienfurt präsentiert. Das filmische Spektrum sei dabei breit gefächert, schreiben die Veranstalterinnen. Vom klassischen Spielfilmformat, über Animations- und Trickfilme und Dokus. Die jungen Filmteams bedienen die komplette Genrebreite.

Nominiert wurden „Wo ist meine Sicherheit“ von Anna Heim und Maya Keine, Schülerinnen der Andreas-Rauch- Realschule Wangen, „Sicherheitsnadel“ von Anna Haller, ebenfalls Andreas-Rauch-Realschule, „The wonder weapon“ von Wilma Misch und Greta Bogenrieder, „Die Sicherheitsnadel“ von Lewin Bauer und Raphael Geiger (Albert-Einstein-Gymnasium Ravensburg), „Unsicherheitsnadel“ von Pirmin Klink, „Knit Happens“ von Karl Juschkewitsch, Daniel Polifka und Pia von Hülsen, „Safety Pin“ von Kilian Rosini, Kim Marie Aichholz, Marvin Stegmann und Maura Mücke, sowie „Der letzte Schrei“ von Till Pfeffer, Melanie Steinhauser und Marisa von Soldt.

Mit den Folgen und Auswirkungen der Corona-Pandemie haben sich die Filme „What to do next“ von Jonas Kraus, Haydar Öztürk und Theresa Kundrus, „Hit the Panic Button“ von Corinna Scholz, Max Baier und Alicia Cataldo und „Words of Boredom“ von Simon Schäffeler, Natascha Jokic und Manuel Hoppe auseinandergesetzt.

Gerade noch vor Ausbruch der Pandemie konnte eine „weltwärts“-Begegnung mit jungen Leuten aus Uganda und Deutschland in Masaka/Uganda stattfinden, die von „Abgedreht“ organisiert wurde. Sowohl die ugandische als auch die deutsche Gruppe haben jeweils aus ihrer Sicht einen filmischen Blick auf diese gemeinsame Zeit geworfen. Auch diese Filme und zwei Trailer können im Hoftheater gezeigt werden.

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