Wespen lösen Großeinsatz der Feuerwehr aus

 Ein Wespenstaat hatte sich unbemerkt in einem Wohngebäude bei Unterschwarzach einquartiert.
Ein Wespenstaat hatte sich unbemerkt in einem Wohngebäude bei Unterschwarzach einquartiert. (Foto: Symbol: Frank Rumpenhorst / dpa)
Stellv. Redaktionsleiter

Kleine Ursache, große Wirkung: Zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand wurden die Freiwillige Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei am Dienstag gegen 19.45 Uhr in einen kleinen Weiler bei Unterschwarzach alarmiert.

Vor Ort in Öschle entpuppte sich die Gefahrenlage als verstopfter Kamin. Dadurch war das ganze Wohnhaus verraucht, und es drang auch dichter Qualm nach außen.

Auslöser war ein Wespennest im Kamin. Die Feuerwehrabteilungen aus Unterschwarzach und Bad Wurzach, die aufgrund der gemeldeten Ausgangslage mit sechs Fahrzeugen und fast 50 Einsatzkräften ausgerückt war, konnten das Nest, das im Kamin mittlerweile bis nach unten abgerutscht war, aus dem Haus entfernen.

„Die Tiere waren durch den Rauch schon leicht betäubt“, informierte Kommandant Rolf Butscher, „sodass wir dabei leichtes Spiel hatten und nicht einmal gestochen wurden.“ Auch sonst ging die Sache ohne Verletzte aus.

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