Termine am 6. und 7. August müssen reserviert werden

Lesedauer: 3 Min
Da die Anzahl Operationen steigt, sind viele Blutspenden nötig.
Da die Anzahl Operationen steigt, sind viele Blutspenden nötig. (Foto: Symbol: dpa/Bernd Wüstneck)
Schwäbische Zeitung

Der Bedarf an Blutspenden ist nach der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen stark angestiegen. Das teilt das deutsche Rote Kreuz mit und bittet daher dringend um Wahrnehmung der bevorstehenden Termine in Seibranz.

Über mehrere Wochen wurden, zur Schaffung von Personal- und Bettenkapazitäten für Covid-19-Patienten, nicht dringend erforderliche Operationen zunächst ausgesetzt. Entsprechend reduzierte sich der Blutbedarf. Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft in den vergangenen Wochen, konnte die Versorgung mit Blutpräparaten sichergestellt werden. So heißt es in der DRK-Mitteilung.

„Extreme Bedarfssteigerung“

Seit wenigen Tagen wird die Behandlungsfrequenz und Operationstätigkeit in den Kliniken wieder hochgefahren. „Folge ist eine extreme und schnelle Bedarfssteigerung“, schreibt das Rote Kreuz. Da Blutprodukte nur kurzfristig haltbar sind, konnten während des Shutdowns keine langfristigen Vorräte angelegt werden. Der DRK-Blutspendedienst bittet daher jetzt dringend um Blutspenden am Donnerstag, 6. August, und Freitag, 7. August, jeweils von 14.30 bis 19.30 Uhr in der Turn- und Festhalle Seibranz, Gospoldshofer Straße.

Erforderlich ist dazu eine Terminreservierung, betont das DRK. „Damit Abstandsregeln eingehalten werden können, ist eine effektive Steuerung des Besucherstroms erforderlich. Hierzu wurde ein Terminreservierungssystem installiert.“ Dieser ist online erreichbar unter https://terminreservierung.blutspende.de

Keine Infektionsgefahr

Für Blutspender besteht kein erhöhtes Risiko, sich auf Blutspendeterminen mit dem Coronavirus anzustecken, hebt das Rote Kreuz hervor. Bereits seit geraumer Zeit würden Maßnahmen ergriffen, die eine größtmögliche Sicherheit aller Anwesenden auf den Spendeterminen gewährleisten. Hierzu zählt eine Temperaturmessung bereits am Eingang, die kontrollierte Aufforderung zur Handdesinfektion sowie die Rückstellung von Spendern, die sich in den vergangenen vier Wochen im Ausland aufgehalten haben oder Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Menschen hatten. Blutspender erhalten bei der Blutspende eine Schutzmaske (MNS-Maske).

Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen oder Durchfall werden generell nicht zur Blutspende zugelassen. Bereits am Eingang wird nach diesen Symptomen gefragt und gegebenenfalls der Einlass in das Spendelokal verwehrt.

Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft wird das Virus nicht über eine Blutspende übertragen, schreibt das DRK. Deshalb wird auf den Blutspendeaktionen keine SARS-CoV-2-Testung des gespendeten Blutes durchgeführt.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen

Leser lesen gerade